Evolutionäres Allzeit-Jetzt-Nutzungslernen siehe https://www.entwicklungszukunft.de/Kulturlernen-47 Sonn-und Feiertage.
* Für die evolutionäre Allzeitnutzung dagegen gilt es zu lernen,
*I.) Du sollst nicht nur den Sonntag heiligen (Tag des Herrn), son- II.) Der Weg zum (Seelen)heil wird mit der Kirche gleichgesetzt und der Weg zum Lebensheil wird jetzt mit der persönlichen Lebensentwick- lung gleichgesetzt. Der Weg muss in der Welt zu finden sein, der in der Theologie endet und nicht ausserhalb von der Welt.
* Gott ist ein Gott der Gegenwart und ist "im Hier,im ständigen Jetzt als Momentum " anwesend. Eine andere (Ewigkeits)zeit wie das
* Die Sonderstellung des christlichen Sonntags als ein Tag der Ruhe und als ein Tag des Herrn wurde staatskirchlich durch den Kaiser Konstantin in einem Edikt des Jahres 321 fixiert.
* Dieses formelhafte, rituelle Nachsprechen von Antworttugen- Vom statischen, äusseren, entwicklungslosen und alle Jahre wieder Sonn-und Feiertags-Bewusstsein des Jahreskreises zum dynamischen, inneren evolutionä- ren,einmaligen Entwicklungs-, Gedenk-, und Feiertags-Zeitlern-Bewusstseins-Verständnis der gesetzlichen, staatlichen, religiösen und persönlichen Feier-und Festtage innerhalb und ausserhalb des Jahreskreises (in Deutschland). Evolutionäres Feiertagsverständnis*.
Gesetzliche, staatliche Sonn-,Gedenk-,Feier- und Festtage.
Persönliche und sonstige Feier- und Festtage.
nem Entwicklungstag wird, weil Entwickler im ewigen "Hier und Jetzt " leben. Die Feiertage sind liturgisch, kalendarisch festgelegt, aber innerlich wertlos, beziehungslos verordnet und zu einem starren Ritual verkommen, obwohl diese auch die Klugheit besitzen und den Lebensrhythmus des Men- schen berücksichtigen. Bspw. nach der Entspannung (Fas-ching) erfolgt die Anspannung (Fastenzeit), Weihnachten geht die Erlösersehnsucht voraus und das Erntedankfest ist als Dank für den herbstlichen Feldfrüchtesegen gedacht. Weil die Begriffsinhalte der Feier- und Festtage bspw. der Festakt, Kirchgang, geschichtlicher Anlass, die Erinnerung, Mahnung und das Brauchtum verloren gegangen sind und nur noch für wenige die gedachte, traditionelle Feiertags- bedeutung oder kulturelle Unverzichtbarkeit des Sonn- und Feiertags haben.Durch die Entwicklungsumdeutung im Sinne des Gotischen Lernprinzips werden diese Tage weiter ent- wickelt und erhalten ausser " wieder einen Grund zum Feiern und dem verlängerten Wochenende " ihren neuen Sinn und umgehen auch " die Widerstände einer Abschaf- fung" dieser Feier- und Festtage. Die Feiertage werden jetzt zu kirchlichlosen, konfessionell neutralen, arbeitsfreien, lebenssinntiefen Entwicklungs-Individualisierungs-Feier- tagen " als Entwicklungsarbeit an sich selbst " genützt.
Festtage des Jahreskreises.
Text folgt.
II.) Als Fastenzeit wird in der Westkirche der vierzigtägige Zeitraum des Fastens und Betens zur Vorbereitung auf das Hochfest Ostern bezeichnet. In den reformatorischen Kir- III.) Das alte Bibelverständnis hat nach wie vor ihre Gültigkeit und bei Entwicklungsreife wird der Wahrheitsgehalt der Bibel zum individualisierten Lebensgehalt. Die eigenen, jetzigen Lebensreflektionen wirken unmittelbarer und sind mir näher stehend, als allgemeine und für mich jetzt nicht zutreffende Bibelwahrheiten. Nur in der Entwicklungsre- flexion kommen Leben und Religion zusammen. Die Exegese der Bibel erfolgt durch lebensnatürliche Art und Weise und beruht nicht auf freier Assoziation des Glaubens oder sub- jektiver Offenlegung des Schrifttums. Eine zeitgemässe und individuelle Situationsauslegung der Heiligen Schrift hebt den Wahrheitsanspruch der Bibel nicht auf und darf nicht als eine oberflächliche, zeitgeistige Anpassung oder nur persön- liche Wahrheitsmeinung verstanden werden, sondern es ist eine selbst ringende Wahrheitssuche. Entwicklungswahr- heiten sind individuell gültige Wahrheiten. Deshalb existie- ren für den Einzelnen keine allgemein gültigen Wahrheiten, sondern nur individuelle Wahrheiten, weil die Entwicklungs- wahrheitsfrage immer individueller Wahrheitsnatur ist. Es ist nicht die Wahrheit an sich, sondern nur die Wahrheit für mich. IV.) Die Individualisierung endet, wenn sich der Einzelne sich nicht mehr seine Bestätigung von oben, sondern von unten geben lässt und damit als Einzelner aufhört zu existieren und wieder in das Kollektiv der Gesellschaft zurückkehrt. Das Individualisierungsprinzip wird sakral begründet, weil jeder Einzelne vor Gott gestellt ist als " Entwicklungs-Individuali- * 1.) Siehe auch " Individualgeschichtliches Gottesbegriffs-,Entwick- 2.) Siehe auch Individualisierungs-Entwicklung als Lebensweg 3.) Siehe auch " Die säkulare Nachfolge Christi ist immer nur der zu gehende Individualisierungs-Entwicklungsweg in der Welt " in Evolu-
samstag voraus. Christen gedenken an diesem Tage des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuze. Beim säkularen,evo- tag, weil ich jeden Tag meinen ureigenen, persönlichen Entwicklungs-Individualisierungs(kreuz)weg als Passionsweg in vielen Überwindungen als Individualisierungs-Entwick- lungs-Bring-Schuld abtragen muss. Es ist das Leben, was ich leben will und schon ungeboren habe ich meinen Entwick- lungs weg bejaht. Jeder wird auf seine ureigene Art erfasst, ergriffen und in die Entwicklungs-Individualisierungs-Verant- wortungspflicht genommen und muss seine Individualisie- rungs-Bringschuld der Entwicklungslosigkeit ohne Schuld- gefühle der Vergangenheit und Zukunft " abtragen.Es ist auch das alltägliche Entwicklungs-und Entmaterialisierungs-und Unsterblichkeitslernen, weil alles in der Welt nur Wegweiser, Hilfen, Probiersteine und Mittler für den Weg nach oben, was den Menschen übersteigt und nicht an die Seele heran reicht. Alles dient nur dem einen Ziel durch die Dinge hindurch zugehen, um ihnen gegenüberstehen.Das Viele ist da, um zum einen zu gelangen. Es geht nicht darum, das Sinnliche in allem zu überwinden, sondern dieses mit dem Entwicklungsgeist " als Mittel zum Entwicklungs-Indi- vidualisierungs-Sinn-Zweck" zu durchdringen.Das Sinnliche, Materielle, der Gebrauchs- und Geltungs-und Selbstwertge- fühlsnutzen hat nur bis zu einem bestimmten Entwicklungs- und Sättigungsgrad eine Anziehungskraft, dann wird die lebenswesentliche, immaterielle Seite "als das Ding an sich"und das Wesen hinter der Erscheinung für den Einzelnen wichtiger als die Erscheinung selbst. Der Überwindungs- Tranzendierungsverlust wird zu einem Gewinn. VI.) Deshalb verdient allem Vergangenen nur Mitleid. Es ist der Lebensim- perativ " des stirb und werde". Seinen Ent- wicklungsweg alleine zu gehen erfordert nämlich viel Selbstvertrauen sich über Meinungen, Traditionen, gesell- schaftliche Konventi- onen, Spielregeln, Berufsordnungen, und berufliche Karrierewege Verlockungen des abgesicher- ten, bequemen Anpassungslebens zu widerstehen. Es sind die allgemeinen Normen der demokratischen Gesellschafts- ordnung und die Dominationsmacht des Wirtschaftsleben, wo nur der Reiche und das durchschnittlich angepasste Gewöhnliche, aber nicht das individuelle Eigene, der Entwick- lungswegsuchende, Genie der Selbstevolution seinen Platz und seine Daseinsberech- tigung hat und bei Entwicklungs-Individualisierungs-Reife kein zurück mehr gibt. Auch kennt jeder glaubende Christ am Karfreitag den Satz aus dem Matthäusevangelium, wo Jesus sterbend am Kreuze spricht : "! Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Genauso verlassen kommt sich jeder wie oben schon be- schrieben vor, wenn er seinen Entwicklungs-Individualisie- rungs-Weg gegen die Widerstände und Spielregeln der An- passungsgesellschaft überwinden muss, nur weil ich nicht sein will, wie die anderen wollen. Dann wird das Christ sein zum täglichen Karfreitagslos *.
Gott als der unfassende, transzendete Geist der Sterblichkeit nicht unterliegt. Deshalb ist jeder im Auseinandersetzungs-und Über- windungsprozess auf sich alleine gestellt und kommt sich verlassen vor. In dieser Transzendierungsphase ist es nur der Glaube, welcher einen trägt.
* Jeder ist vor Gott gestellt, weil Gott in jedem sich werden will und wie Goethe einst mit prophetischer Sicherheit und Sperberblick schon erkannt hat, " dass die Gottheit uns vollendet einst gedacht ". Nach Meister Eckhart Gott wirkt sich selbst, sucht nichts ausserhalb seiner selbst und durchwirkt die Welt in dem Entwicklungs-Auseinander- setzung-Prozess-Tranzendierungs-(Auflösungs)-Transformations (ge- staltungs)geschehen und deshalb ist Gott mir nahe. Es ist das ewige geschichtliche Veränderungsgesetz des Vegehens und Werdens als Lebensmystik Die eigentliche Lebensarbeit ist die Selbsterschließung Gottes und durch mein Leben und deshalb bin ich Gott unmittelbar. Durch Evolution in der persönlichen Entwicklung wird sich erst Gott selbst, kommt zum Bewusstsein seiner selbst und denkt und erkennt sich selbst und wird erst Mensch. Jedes Menschenleid ist ein Gotter- leiden im Sinne von mehr Gott(selbst)werdung. Das Leiden des Menschen ist gleichzeitig das Leiden Gottes als Passion, wo Gott sich selbst erlöst. Gott muss Mensch werden, um selbst sein und selbst werden zu können. Gott wirkt und ich werde. Wäre ich nicht, wäre Gott nicht Gott und er braucht mich, dass er sich werden kann.In Wahrheit macht nicht der Schöpfer, sondern das Geschöpf den Schöpfer. Es ist die" Fruito Dei", die Liebe zum Selbstzweck wo Gott sich selbst wird. Seine Gottheit hängt davon ab, dass er wirken muss. Das Einzelleben ist die Offenbarung Gottes als Gegenwartserfahrung. Das Göttliche wird in jedem Leben einzeln. Das Werden Gottes ist kein Entschluss Gottes, sondern mit dem Wesen des Lebens mitgesetzt, weil Gott das Leben selbst ist. Der Mensch ist immer so jung oder so alt wie Gott. Wie der Mensch Gott braucht um nicht zu vergehen (Vitalprinzip), braucht ebenso das Göttliche den Menschen, um wahrhaft und zur Wirklichkeit zu werden und zu sein. Deshalb ist Gott mir näher, als ich (" mein Ego ") mir selber bin, d.h., der Mensch ist ein hybrides Wesen, diesseitig und jenseitig zugleich*. Entwicklung ist die wechselseitige Erschliessung von Mensch und Gott, Theologie und Anthropologie zugleich.
VII.) Nach Meister Eckhart das das Leiden des Menschen gleichzeitig das Leiden Gottes als Passion, wo Gott sich selbst erlöst. Das Leiden wird positiv, seligend interpretiert,weil alles Wissen aus dem Leiden stammt. Alles Bewusstsein gründet sich im Leiden schreibt der Philosoph Max Scheler und alle höheren Stufen des Bewusstseins liegen im stei- genden Leiden. Der Mathematiker Blaise Pascal betrachtete die Krankheit als der natürliche, glückliche Zustand des Christen. VIII.) Meister Eckhart war überzeugt von der Seligpreisung des Leidens, hat Gott mit Leiden gleichgesetzt, ein Gotterleiden, was noch nicht Gott geworden ist. Es leidet immer nur das Ungleiche. Es sind die Irrtums-Lebens-Prozess-Korrekturen * 1.) Im Leiden liegt der grösste Segen. Du irrst wenn, du etwas anders suchst als Drangsal. Es ist die letzte Tiefe, um daraus alles zu begrün- gelangen. Nur über Armut, Entbehrung und Leiden ging bisher der 2.) Der Mensch richtet sich zugrunde, damit Gott entstehe.Das Kreuz gilt als Chiffre für das Leiden Christi und sollte mit Gold verziert werden, weil es nicht mehr zu steigern ist.Es wird auch als Passions- mystik, Schmelztigel und Prägestock Gottes bezeichnet. Es leidet nur die Seele, welche von Gott überformt wird. Gott offenbart sich dem Menschen immer erst am Abgrund und jede Verzweiflung seliger macht. 3.) Alle Formen, welche die Gotik hervorbrachten waren Formen des 4.) Alles Wissen kommt aus Leiden. Erst der grosse Schmerz ist der macht das Leben bedeutungsvoll.Nicht Leiden vermeiden wollen, sondern im Ringen mit dem Leiden seinen Sinn geben.Nur die Narben zählen.Es ist der Weg nicht um das Leiden herum, sondern um das Leiden hindurch. 5.) Nach dem Philosophen Friedrich Nietzsche wirkt veredelnd nur jeder Schmerz, den zu überwinden, wir Kraft besitzen. Es war für tragen wenn er ein warum und wofür hat.Wer viel gelitten hat, weiss mehr als die Weisesten wissen können. Seinem Siechtum verdankte er mehr als seiner Gesundheit. Alle seine Krankheiten waren Stimu- lanz zum mehr erleben und entdeckte das Leben in der Transforma- tion gleichsam neu. Es ist das " amor fati ", das Notwendige nicht nur zu ertragen, sondern auch zu lieben. Je mehr ein Mensch zukunftsbe- stimmt ist, je grösser sein Leiden, weil die gestalterischen Kräfte sich abstossen.Es ist der Sinn und Wert allen Leidens. 6.) Die Kreuzigung als Lebensauseinandersetzung (Ego,Eigenwille, * Auch in der Gotik wurde die Kreuzigungsgruppe von oben herab- geholt, welche dann auf dem gleichen Niveau war wie die Sterblichen. 7.) Von der Theologie des Kreuzes des Leidens Jesu als Christusnach- 8.) Der Mathematiker Blaise Pascal betrachtete die Krankheit als 9.) "Gott hat mich mein ganzes Leben lang gequält "*.
10) Wenn Gott in allem lebt, dann leidet er auch das Leiden, die Schmerzen aller Geschöpfe mit.Dann ist er nicht nur ein schaffener Gott, sondern auch ein Leidender. 11.) " Wo Gefühl ist, da ist auch Leid "*. * Leonardo da Vinci, Maler. 12.) " Seit dem 18 Lebensjahr verging kein Tag ohne physische Schmer zen die er durch die Gedankenarbeit zu verbessern suchte *" * Blaise Pascal, Mathematiker. 13.) Es ist in der Geschichte des Menschengeschlechts niemals so 14.) Der "Opferbegriff" wird positiv belegt im Sinne von "kämpferi- scher Gelassenheit", das Ertragen der Lebensschwere ohne zu klagen oder demütig aussitzen als Prüfung auf dem persönlichen Entwick- lungslebensweg. Bei Entwicklungsreife wird das Opfer als ein gerne müssen verstanden. 15.) Erleiden, absterben und erleben ist ein individualgeschichtliches Ereignis, welcher einen Fingerabdruck in den Geschichtsbüchern hinterlässt. 16.) "Wer sein Leiden leidet, wird frei vom Leiden"* * Konfuzius,chinesischer Weiser, Sozialphilosoph, Stifter der chine- sischen Staatsreligion, Förderer des Sinns allen Wissens und Lernens in der sittlichen Vollkommenheit". 17.) " Ein bereits älterer Mönch kam zu einem Zen-Meister und sagte: 18.) Hätte ich mehr gelitten, umso grösser wäre das Werk gewor-
19.) " Ohne Leiden bildet sich kein Charakter "*. * Freiherr von Feuchtersleben.
21.) Das Leiden ist wahrhaftig eine Offenbarung.Man erkennt Dinge, die man nie zuvor erkannt hatte*.
22.) Der Schmerz hat mich gebaut und das Universum hat mich durch den Schmerz von Hunderten Generationen geschaffen. 23.) Was ist Leiden ? Das Leben ist Leiden*.
24.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen " leidet der Künstler " um der Wahrheit willen für seine darstellende Kunst. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen gilt der Entwicklungs-Individualisierungs-Weg vom gesellschaftlichen Men- schen zum Einzelmenschen als Lebenskunst. Es ist die Lernwahrheit alleine dazustehen, die Ausdauer und Diszipli-nierungskraft zu haben seinen Entwicklungs-Individualisierungs-Weg in der Gesellschaft,im Beruf und im privaten Bereich allen Anpas- sungs versuchungen, Konventionen, Bequemlichkeiten,Sicherheiten und Widerständen zum Trotz weiter zu gehen, was als säkulare, evolutionäre Nachfolge Christi interpretiert werden kann. Dazu gehören auch, dass das Leben erst einmal scheitert, Irrtumskrisen, Lebenserschütterungen (Arbeitsplatzverlust, Tod, Scheidung, finan- zieller Ruin), alleine da stehen, durch die Verworfenheit des Lebens gehen und die ganze Bedrängnis und Leidensstationen erfahren, wel- cher ein solcher Lebensweg für einen vorgesehen hat. 25.) Wer auf sein Leid tritt,tritt höher (Hölderlin) oder wie Shakes- peare es formulierte, dass ein tiefer Fall oft zu höherem Glück führt.Jede Bedrängnis ist ein Engpass zu grösserer Weite und unter den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, befindet sich auch goldhaltiges Gestein.Nach Meister Eckhart ist Gott am meisten Licht, wo er am wenigsten Licht ist. er “) nichts anfangen*. *1.) Von der " Passionsgeschichte Christi " als Aufopferung zur " Indivi- dualisierungs-Passionsgeschichte" einer " leidenschaftlichen Hingabe " des ich kann nicht mehr anders.Ab einem gewissen Reifepunkt gibt es kein zurück mehr, den es nach dem Schriftsteller Frank Kafka zu erreichen gilt. 2.) Passion heisst nicht Leiden vermeiden wollen, sondern jedem Leiden seinen Sinn geben. Es ist der Weg nicht das Leiden zu be- kämpfen und abzuwehren , sondern um des Leidens willens durch das Leid hindurch gehen, um ihm gegenüberzustehen und es dann durch Überwindung tranzendieren zu können.Wer sein Leiden leidet überwindet sein Leiden. 3.) Von der theologischen Bedeutung der Christusnachfolge des Leidens Jesus (das Heil vollzieht sich in der Lebensgeschichte Jesus Christus) zur Entwicklungsbedeutung der Christusnachfolge im persönlichen Entwicklungsweg (das Heil vollzieht sich in jeder ein- zelnen Lebensgeschichte selbst), wo es wichtig ist seine Individuali- sierung und das Entwicklungswertwollen gegen die gesellschaftlichen Widerstände nur im Lebens-und Gottvertrauen durchzustehen. 4.) Der Mensch richtet sich zugrunde, damit Gott entstehe. Das Kreuz X.) In der katholischen Religion ist die Karwoche im Kirchen- bin. Leiden wird mit der Passionsgeschichte Christi gleichgesetzt.
* Wenn ich mich in der Erkenntnis wieder erkenne, handelt es sich um einen lebendigen Prozess, der den gesamten Menschen erfasst und dieser selber verwandelt wird. Das Subjekt und das Objekt der Er-
* I.) Die Kreuzigung als Lebensauseinandersetzung (Ego,Eigenwille,
II.) Von der Theologie des Kreuzes des Leidens Jesu als Christusnach-
Station 3
* I.) Die persönliche Geschichte wird zu etwas heiliges, aber nur, II.) Passion heisst nicht Leiden vermeiden wollen, sondern jedem Leiden seinen Sinn geben. Es ist der Weg nicht das Leiden zu be- kämpfen und abzuwehren, sondern um des Leidens willens durch das Leid hindurch gehen, um ihm gegenüberzustehen und es dann durch Überwindung tranzendieren zu können.Wer sein Leiden leidet, überwindet sein Leiden. III.) " Was sich in Jesus Christus einmal ereignet hat bleibt immer wirksam. Daher darf die Passion als einmaliges Geschehen nicht getrennt werden von unserer Geschichte. Vielmehr kommt es drauf an, dass unsere Geschichte in die Passion Christi hineingezogen wird. Es ist die Nachfolge Christi, wo der Religionsbegriff identisch ist mit dem Entwicklungs-Individualisierungsbegriff als der eigene Ent- wicklungs-Individualisierungs-Weg der säkularen, evolutionären
Station 5
* Die Wesensidee des Christentums und der Mensch in der Welt vertragen sich erst einmal so gut wie " Wasser und Natrium ",weil Christ sein immer Leiden heisst und zum schwersten Los wird. Es wird beinahe unmöglich, mit der Lebenswirklichkeit existentiell zu recht zu kommen, weil Religion nur möglich ist gegen die Welt, aber wir in dieser Welt leben und der Mensch im Widerspruch zu seinem Ursprung steht (Siehe auch die Webpräsenz Gesellschaftsmensch-Entwicklungsmensch) und säkulare, evolutionäre Nachfolge Christi). Es ist das gepredigte Ewigkeitsideal und "die Schwertseite des Chris- tentums", dass im allerletzten der Mensch seine bürgerliche Existenz vernichten und absterben muss, um den zukünftigen Christenmen- schen auferstehen zu lassen. Es ist der Bibelvers "Gehe, verkaufe alles was du hast und gib dem Armen! So wirst du einen Schatz im Himmel haben. Dann komme und folge mir nach (Matthäus,19,21). Eine solche Aussage klingt heute utopisch, weltfremdirreal und revolutionär (und dieses macht natürlich keiner, auch wenn es ein Bibelwort ist).Es ist die gleiche Erkenntnis des Philosophen Friedrich Nietzsche,dass der Mensch etwas ist, was überwunden werden muss und sich immer wieder in Frage stellen und das Gegenteil einer Wohlfühl-und Beruhi- gungsreligion ist. Nicht das Bibelwort der Propheten "Werdet der Welt ungleich und werdet euch selbst" oder die Bergpredigt einer Nach- folge Christi ist von Bedeutung, sondern nur die Gesetze, Regeln, Nor- men,die sozioökonomische Existenz- sicherung, die politischen Ver- hältnisse,Traditionen, Gewohnheiten, der Lebensentwurf,die Lebensphase, der Lebensstil und die persön- lichen Interessen in der Gesellschaft legen fest, wo es entlang geht.Das sinnliche Leben ist immer stärker als das abstrakte, Ideelle.Auch Umfragen bestätigen, dass Menschen, wo die Religion im Alltag keine Rolle spielt, glück- licher sind, weil diese nur das Aus-und Erleben stört, ein Fortkommen behindert und das Gewissen (soweit noch vorhanden) keine Rolle spielt.
Station 7
Station 8
* Jesus gilt nicht als das Heil der Heilsgeschichte, sondern das Reich Gottes.
* I.) Der Entwicklungs-Individualisierungs-Lebenslauf ist eine Biogra- II.) Den niedrigsten Status hat die Arbeit, die immer wieder getan werden muss wie z.B. putzen, kopieren, abschreiben,deshalb wenig Anerkennung erhält, leicht zu ersetzen ist und auch sinnlos zu sein scheint. Im Entwicklungsleben gibt aber es keine Nebensachen. Auch die sozial niedrigen, schlecht bezahlten, langweiligen, stumpfsin- nigen, geistlosen Tätigkeiten besitzen einen Entwicklungswert und einen tieferen Entwicklungssinn. Ein ehrliches Entwicklungstun ist auch in der einfachsten und wenig sinnvoll erscheinenden Tätigkeit gegeben. Es sind die vielschichtigen Entwicklungsaspekte, welche in einer"einfachen Telefonzentrale“ wie auch in der Konzernzentrale III.) Das wichtigste Ergebnis der Arbeit ist immer ihre entwicklungs- charakterliche Auswirkung. Der Sinn einer „stupiden Tätigkeit“ im Entwicklungssinne für die zukünftige Lebensentwicklung ist mittels des Verstandes und der ökonomischen Vernunft nicht zu erfassen. Die Früchte der Entwicklungshandlungen zeigen sich erst im nach- IV.) In diesem " säkularen Nachfolge Christi Kontext " ist dem Autor namentlich ein Entwicklungs-Berufungs-Selbstzerissenheits-Leidens-Suchweg einer fast selbstaufopfernden Wahrheitssuche in Frankfurt/Main bekannt, wo der Kreuz- weg aus den S- und U-Bahn Stationen dieser Stadt bestand, wo jeweils ein- und ausgestiegen wurde, um für einige Mo- nate und das über viele Jahre lang bei den dort ansässigen Unternehmen mit einfachen (Aushilfs)tätigkeiten, obwohl gut (aus)- gebildet und vielen Erfahrungen im fortgeschrittenen beruflichen Alter in solchem instabilen Arbeitsumfeld " sein Kreuz auf diesem Weg" getragen hat und die geübte Demut oft zur Versagerdemütigung wurde, nur um seinen sozialen Verantwortlichkeiten und seinem "Entwicklungs-Individuations-Gewissen " nachzukommen, um Ruhe zu finden und keine Selbstverwirklichung auf dem Rücken anderer zu betreiben. Der Ertrag der vielen Tätigkeiten waren am Ende auch noch abzuzahlende Schulden, weil der Verdienst oft sich nur am Mindestarbeitslohn orientierte und am Monatsende oft nicht wusste, wie lange das Geld reichen würde, auch wenn im Nachhinein die Schulden segensreicher waren, als wenn während dieser Zeit viel Geld verdient worden wäre. Wer durch viele Tätigkeiten hindurch auch in Berufen, die er nicht gelernt oder studiert hat zur Berufung gelangt d.h., sonst zu nichts nutze war und damit immer wieder neu anfängt, muss sich ständig neu einarbeiten, damit erst einmal zu einem erniedrigenden Nichts " werden und fängt auch auf der Gehaltsskala meistens unten an. Auch besteht die Gefahr als bspw. fünfundfünfzig-plus-Jähriger überhaupt keine Arbeit zu finden oder nur eine Be-
Station 10
Station 11
Station 12
Station 13
* "Maßstab und Quelle ist das eigene Leben", weil Gott das Leben selbst ist und in jedem einzelnen Menschen seine einmalige Indivi-
* Die Weihnachtsbotschaft wird umgekehrt, indem wir durch Entwicklung zu Gott hinaufsteigen und nicht Gott zu uns herabsteigt.. " Warum wurde Gott Mensch ? Dass ich als derselben soll geboren werden "*.
********* IX.) Mit Ostern verbinden die meisten nur den Osterhasen, die Lammkeule,Ostereier suchen, einen Osterurlaub,weil ein freier Tag mehr zur Verfügung steht.Der wirkliche Traditions- Fest-Sinn der Auferstehung als Symbol für die Aufhebung der Lebenswidersprüche ist aber verloren gegangen.Eine neue Wende wird eingeleitet mit dem Beginn der Heilsgeschichte Gottes, welche mit Pfingsten abgeschlossen wird.Die leib- liche Auferstehung Christi und der Christen sowie die end- gültige Kapitulation des Todes vor der liebenden Allmacht ist das das Kernstück des christlichen Glaubensbekenntnis- ses.Sie begründet den Glauben trotz hoffnungsloser Lage an ein Leben nach dem Tod.Der ganze Mensch mit seinem Leib und Seele wird in Gott hineingenommen.Das bedeutet, dass wir unseren Leib "eins zu eins" wieder-bekommen ! Ostern gilt als das Fest des Glaubens, dass Jesus den Tod besiegt hat. Im christlichen Auferstehungsglauben hat der Tod keine Macht, den es in Wahrheit nicht gibt. Diese Glaubensspeku- lation wird in der Begegnung mit der modernen Physik als religiöse Erfahrung empfunden, weil diese Aussagen der Parallelwelt von der Quantenphysik als Faktum unstrittig empirisch bestätigt werden, was bisher kein Gegenstand des Erkennens war. Das Leben ist stärker als der Tod, die Hoffnung stärker als die Verzweiflung, die Wahrheit stärker als die Un- wahrheit,die Gesundheit stärker als das Leiden, die Lösung stärker als das Problem und Gottes Wege können ins Dunkel führen, aber sie enden immer im Licht*. *I.) Es gibt aber auch ein weiteres Auferstehungsverständnis.Nicht die Wiederbelebung des Leichnams und Auferstehung des Fleisches, sondern Auferstehung ist die Verwandlung in eine neue Seinsweise über die Metaphormose hinaus.Es ist auch kein Ortswechsel in eine andere Parallelwelt, sondern ein überschreiten in die transzendale Ewigkeitsdimension und Transformierung der Verwesung zur Ver- wesentlichung Das Frühere wird verwandelt,vollendet,heil ge- macht,erlöst, gerichtet, befreit und erhält eine neue Identität.
X.) Von wenn die Glocken läuten, gehe ich zum Ostergottes- dienst,wo die (fremde) Auferstehung abstrakt und in einer Glaubensbeziehung gefeiert wird zu wenn es dreizehn schlägt feiere ich konkret meine (eigene) tägliche Aufer- stehung in der Lebensbeziehung des immer wieder neu Anfangens und des einmal mehr aufstehens als hinfallen. XI.) Am Anfang eines jeden Entwicklungsweges steht die Gotik. Aufbruch, himmelwärts und nach den Sternen geifen. Deshalb geht jeder Entwicklungsweg nur über und durch die gotische Kathedrale als Ausdruck des Höherstrebens und als gotisches Lernprinzip ,weil bei Entwicklungs-Individualisie- rungsReife Nr.782 jeder das Gefühl vermittelt bekommt und keinen mehr gleichgültig lässt, dass die gotische Kathedrale nur für ihn gebaut worden und er endlich zu Hause ange- kommen und nicht mehr weiter suchen muss. Erst wenn ich das gotische Lernprinzip kenne, bin ich im Leben angekom- men. Nur wer individuell wird, existiert wirklich. In jeder Möglichkeit ist der Mensch ein Einzelner. Erst nach einer Lebenskrise öffnen sich die Eingangs- portale der gotischen Kathedrale für mich. Mit dem Münster fing es an und mit dem Münster hört es auf. Es ist seine Entwick- lungszukunft in der evolutionären, säkularen Nachfolge Christi zu gestal- ten. Ostern bedeutet, dass es niemanden Aufrichtigen gibt, der nicht einmal seine Stunde hätte. Es ist der Nachweis, dass die Tugend nur in der Schwachheit vollbracht wird, weil die Kraft erst in der Schwachheit zur Entfaltung kommt und deshalb ohne Untugend keine Tugend gibt, dass nur welt- fremde Träumer und Sonderlinge (Christus ) die Welt ver- ändern (was sich nur noch nicht herum gesprochen hat) und das nur, der meditieren (Fastenzeit), auch feiern kann (Osterfest). Das trifft eigentlich für jeden Tag zu und deshalb trifft die Osterbotschaft für jeden Tage zu und deshalb ist Ostern kein kalendarisch einmal im Jahr festgelegter Tag. * Wiederholungsrituale als Erinnerung und Anmahnung gelten als oberflächlich, sind unehrlich, ohne Kultur-und Heilswert, sind un- geschichtlich und weil entwicklungslos, reine Zeitverschwendung. Das Leben ist nicht auf Wiederholung, Beharrung ausgerichtet und " alle Jahre wieder " oder " Tuet dies in Erinnerung an mich ", sondern auf Weiterentwicklung und eigene Sinngebung angelegt, der nur selber gefunden werden kann. Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschichtlich und entwicklungslos. Das Signum für Entwicklung ist die Spirale. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen worden, wie ein Zirkuspferd in der Manege immer im Kreise herum zu laufen. XII.) " Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert 1. (Brief 9)". Es ist die Tatsache, dass der Oster- und Pfingstfrieden ein frommer Wunsch bleibt, weil dieser ständig und immer wieder in der Auseinandersetzung mit dem Unfrieden der Welt individuell in jeder Lebenssituation und mit allen Dingen jeden Tag neu transzendiert werden muss. Jeder Wunsch, jede Begierde, jede Abhängigkeit, jede Verärgerung, jede Lebenskrise etc. sind Unfrieden und es ist das tägliche Bemühen alles zu tun in der Absicht, es zu über- winden, um zu einem Stück mehr Frieden zu kommen. Es ist bspw. vom Beten um den Osterfrieden und die Ruhe ist identisch mit spannungsfreier Passivität zum inneren Frie- den als Unruhe der Lebensspannungs-Produktivität, welcher in der permanenten Lebensauseinandersetzung und im Ringen mit sich selbst,durch Abtragen der " Individualisie- rungs-Lebensbringschuld der Entwicklungslosigkeit" ge- wonnen wird. Die Ruhe (innerer Frieden) kann nur das Er- gebnis einer Aufhebung der ständigen, inneren Zerrissenheit und Lebensspaltung sein, weil diese aller Unruhe Ziel ist. Die Welt ist erst einmal Unfrieden,weil alles dem ewigen Gesetz des Vergehens und des Werdens unterliegt und deshalb dort kein Frieden zu finden ist*. * 1.) Der Bibelvers Johannes 14,27 " Ja, meinen Frieden gebe ich euch – einen Frieden, den euch niemand sonst auf der Welt geben kann ist nur deshalb möglich" weil der Weg vom Weltunfrieden zum Frieden als Vorbild gegangen wurde und deshalb ur deshalb gangbar ist, weil ihn jemand schon gegangen ist und wirkungstheologisch freigemacht und geschaffen wurde für andere.Das Wirkkraftfeld des gegangenen Entwicklungsweges besteht zeitlos weiter hin als der Genius des Christentums, Es wurde Entwicklungs)raum als physische Realität geschaffen, der vorher nicht da war und erst diese Raumexpansion gibt jedem die Chance, in den (Vorbild)kraftraum einzutreten, wenn dieser auch das praktische Moment der Veränderung beinhaltet diese schöpferische Möglichkeit (durch permanente Überwindungsentwick- lung in der De-und Entmaterialisierung wahrzunehmen. Wenn der Endpunkt von einem Menschen verwirklicht wurde, so stellt dieser Mensch stellvertretend auch für seine Gattung das End- produkt der Evolution dar. Wenn es einer erreicht hat, ist es für alle erreicht und erreichbar gemacht. Der Dichter Friedrich Schiller würde sagen; " Was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er für alle erworben. 2.) Trivia:In der Osternacht, welche morgens um 1:30 Uhr endete wurde der Osterfriede gespendet und morgens stellte sich der Unfrieden, weil übermüdet, beim Frühstück wieder ein. XIII.) Solange ich z.B. meine Autoleidenschaft nicht überwunden habe, solange bin ich ein Unzufriedener, Getriebener und Ab- hängiger. Solange ich ständig daran denken muss, lebe ich im Unfrieden. Solange sich ein Ding und ein Zustand verändert, ist es unvollkommen. Nur Unveränderlichkeit ist Ruhe und Zeichen der äussersten Vollkommenheit. Vollkommenheit (dauerhafter Frieden) des Menschen bleibt ein utopistisches, weltfremdes Ideal und " ein abtriften ins mystische Nirvana ", aber man darf in Anlehnung an österreichische-mährische Schriftstellerin XIV.) Es ist das Nobel-Dilemma in allem. Alfred Nobel hat das Schiesspulver (Dynamit) erfunden, aber der Friedensnobel- Der Schmerz ist vergänglich, aber der Stolz bleibend und ein jegliches seine Zeit hat, wie Martin Luther zu sagen pflegte. Jeder, der für etwas und gegen sich kämpft, ist früher oder später die Avantgarde*. *Auf dieser Glaubensstufe zehn wurde auch der Glaube überwunden, weil der Mensch in dieser Entwicklungsprozessphase auch vom Glau- ben verlassen wurde, was der "Karfreitagstiefpunkt" darstellt."Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen". Aber erst dann konnte Christus am Kreuz sterben, weil Gott nicht sterblich ist. Und danach kommt wie jeder weiß Ostern, das Fest des (Glaubens)sie- gers.Siehe Textfortsetzung den Gliederungspunkt "Glauben und Vertrauen" in Christentum-frueher-heute-Teil-2 XV.) Es ist von den Vor- und österlichen symbolischen Ge- denkritualen und Feierlichkeiten in der gotischen Kathe- drale zu jeder Tag ist wie vorstehend entwicklungsdeutend ein Passionstag-, Karfrei-und Ostertag. Wenn Gott nicht beim Einzelnen aufersteht, wird er nie auferstehen. Christus ist auferstanden, " Hallejula ", löst bei keinem mehr eine freudige Aufbruchstimmung aus. Auferstehung lässt sich vielseitig interpretieren. Es ist z.B. auch immer wieder " einmal mehr aufzustehen als Hinfallen " und das Ausdau- erstehvermögen haben, seinen Entwicklungs-Individuali- sierungs-Weg weiter zu gehen, weil es beim Reifezeitpunkt kein zurück mehr gibt, den es zu erreichen gilt. Das ist Ostern heute religiös und völlig unreligös zugleich und damit wurde der anachronistische zwei-Welten-Dualismus aufge- hoben und zur Einheit gebracht wird. Das dualistische und deterministische Denken gilt im heutigen, dimensionellen, nachquantischen Mikrophysikzeitalter der Beziehungen,der Ganz-und Einheit, weil alles mit allem verbunden, das Kleinste mit dem Grössten, das Naheliegenste mit dem Entferntesten, makrowissenschaftlich überholt und wahr- heitswidrig, auch wenn dieses " getrennt sein " im reli- XVI.) Dieses macht deshalb auch keine klerikale Religions- 3.Christi Himmelfahrt Christi Himmelfahrt ist für Gläubige der Gedenktag als Rückkehr des Sohnes Gottes zu seinem Vater. Vielleicht lässt in der Fortentwicklung ausserhalb der Bibelinterpretation das Fest Christi Himmelfahrt metaphorisch umdeuten. Wer seinen Frieden gefunden hat, ist bei seinem Vater. Frieden als transzendierte Unruhe und Transzendierung als mehr Gottwerdung des Einzelnen im Sinne von Meister Eckhart, dass Christus immer wieder auf die Erde zurückkehrt, um die Erde " himmlischer " zu gestalten. Nur weil " Gott " beim Einzelnen durch die Lebensirrtümer als notwendiges Le- benskorrektiv wieder aufersteht, weil es immer wieder eine neue Chance gibt, ist jeder Tag Christi Himmelfahrt. Auch gilt für diesen Feiertag wie bei allen anderen kirchlichen Festen, dass eine permanente Traditionswiederholung noch keine wirkliche Lebenshilfe und keinen (Heils)oder Feiertagswert besitzen, weil das Leben nicht auf immer wieder das Glei- che,sondern auf spiralförmige Weiterentwicklung angelegt ist. Der Mensch ist nicht geschaffen worden wie ein Zirkus- pferd in der Manege im Wiederholgungskreise herum zu laufen.Das Leben ist auf Wachstum und nicht auf Wieder- holung angelegt und ich kann nicht der Gleiche bleiben der ich bin *.
* Während sich bei Jesus Gericht und Auferstehung im konkreten diesseitigen Leben abspielte verlegte der Apostel Paulus es tradi- tionsgemäß nach alter jüdischer Lehre in eine mit dem Tod unde- finierbares Jenseits.
* Quelle unbekannt. I.) Pfingsten gilt als Ursprung der Kirche und der Beginn einer weltweiten Mission. Pfingsten ist ein christliches Fest, an dem die Gläubigen die Sendung des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche feiern. Die Kirche lebt vom " Heiligen Geist ", sonst wäre sie nur eine leblose Institution zu diese jährliche Wiederho- lungstradition wird durch den " neuen Pfingstgeist " als ein ewig, geistiges " Entwicklungs-Individualisierungs-Erkennen " als Pfingsten und das 365 Tage im Jahr, fortgesetzt. Bei der evolutionären Allzeitnutzung ist jede Zeit eine Entwicklungs- erkenntnis-und Möglichkeitszeit, jede Entwicklungs-Ausein- ander- setzungs-Transzendierung kann als " das Kommen des" Heiligen Geistes " und Geist Gottes in Aktion im hier und jetzt " traditionsgemäss gedeutet werden.In jeder Erkennt- nis werde ich neu geboren.Der Heilige Geist wird nicht mehr ausgegossen von oben als jene Regionen, von denen die Offenbarung kommt, sondern er wohnt in den Seele der Gläubigen und jeder besitzt ihn*. *1.)An Pfingsten empfingen die zwölf Apostel der Überlieferung nach 2.) Nach Meister Eckhart Gott ist nicht in der Ferne, das Jenseitige, Transzendente, der im Himmel und ausserhalb der Erde wohnt, son- II.) Nach dem Individualerkenntnis-Gottverständnis eines III.) Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes und Geist Gottes, welcher nach dem Gottesverständnis eines Meister Eckhart überall gegenwärtig ist. Es ist der alles durchdrin- gende und in allem werdende, ausfliessende) Geist Gottes, welcher sich selbst wirkt, nichts ausserhalb seiner sucht und die Welt in dem Entwicklungsprozessgeschehen durchwirkt. Menschliche Krisen z.B. werden als wirkender (Pfingst)geist eines Lebensführungs- korrektivs und nicht mein,sondern als sein Wille interpretiert. Deshalb ist jeder und alles Gott nahe. Es ist die Gleichsetzung von Gott und der Schöpfung. Gott ist nicht in der Ferne, das Jenseitige, Transzendente, der im Him- mel und ausserhalb der Erde wohnt, sondern er wohnt in allem und mitten im Leben eines jeden Einzelnen. Gott ist ein hybrides Wesen, im Diesseits jenseitig zugleich*.
IV.) Nach Meister Eckhart ist Gott ist an allen Orten und an allen Orten ist er ganz . Jegliche Kreatur ist Gottes voll und ist ein aufgeschlagenes Buch und wer darin recht zu lesen weiss, der braucht keine Predigt mehr ". Das Viele ist nur da, um zu dem Einen (Gott) zu gelangen.
VIII.) er emeritierte und mittlerweile verstorbene Papst Benedikt XVI hatte in den 60er Jahren des letzten Jahr- hunderts als Theologie- professor an der Universität Tübingen Gott mit den Quantenwellen verglichen, welche den nicht-materiellen Urgrund aller Materie bilden oder auch Information genannt. Es ist nicht der persönliche Gott des Christentums, sondern dieser wird nur als Chriffre verstan- den,weil er mehr ist als nur Person. Physikalisch ausge- drückt könnte man die Welt als Potentialwellen bezeichnen, die sich überlagern und dadurch die sichtbare greifbare Realität hervor bringen. Alle Naturwissenschaften, die mit einem Dialog zwischen Theologie und Wissenschaften ernst machen ist gemeinsam,dass sie den Grund unserer Wirk- lichkeit immateriell als geistiges Prinzip erkennen, dass erst die Materie und alle Geschehnisse hervorbringt. IX.) Im täglichen Leben, im Berufsalltag, in der Freizeit, in X.) Deshalb ist auch der fromme Oster- und Pfingstwunsch-
* Man soll laufen in den Frieden (um im Frieden anzukommen), man soll nicht anfangen im Frieden "* XI.) Pfingsten steht für Frieden. Wer seinen Frieden (seelische Gleichgewicht)hat und im Unfrieden ihn immer wieder neu findet, hat alles gelernt, was es zu lernen gibt (Kirchenlehrer Augustinus). Deshalb ist zum Frieden z.B. durch diese Evan- gelisierungs-Umkehr-und Bußreformen,wo ich auch dazu reifebereit-Nr-782 bin durch
*Siehe auch den Gliederungspunkt "Die zehn erlittenen Entwick
* Das gotische Lernprinzip erhebt den Anspruch, den substanziellen Entwicklungs-Lebens-Glauben wieder herzustellen (entwicklungsbil-
* in der persönlichen,evolutionären nur lebensbegrifflichen-Alltags-Widerstands-Welt zu gelangen liegt die permanente (evolutionäre) Nachfolge Christi entsprechend der indivi- duellen Lebensreifephase-Nr.782 zur neuen sakramen- tenlosen Christologie.-Dieses sind alles potentielle Möglichkeiten und die Kulturfaktoren für die Lebensele- mente das Bessere (Frieden) im "Hier und Jetzt zu wollen". Es ist ein sittliches Handeln ins Auge gefasst, dass in einer innigen Verbindung mit den göttlichen Kräften zustande kommt.Mehr Gotteshaus und gottgefälliges Leben geht wirklich nicht. Es ist der Bibelvers,wer nicht glaubt an das Wort des Lebens (Kulturlernen), der ist schon ge- richtet.Nur deshalb ist die Welt geschaffen worden, erschafft sich immer wieder neu und nur deshalb noch für viele Generationen entwicklungsindividualisierungsmässig gebraucht wird, sonst kann der Mensch sich nicht mehr weiter entwickeln. XII.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen ist Frieden ist abgegriffe- nes, leeres Schlagwort, eine triviale Binsenweisheit und eine kulturkraftlose Redefloskel. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen ist Frieden ein Entwicklungsprogramm.Bildungs-Kultur-Lernen ist alle Zeit, alle Kräfte und alle Mittel verwenden, um mehr Geld zu verdienen und um mehr zu haben. Entwicklungs-Kultur-Lernen ist alle Zeit, alle Kräfte und alle (Unruhe)mittel verwenden, um mehr zum inneren Frieden durch die Überwindungs-Transzendierung zu ge langen und mehr zu sein. Er versteht dann auch den Satz des Kirchenlehrers Augustinus: " Wer seinen Frieden gefunden hat d.h., wer " Gott " geschaut hat, (Gott ist identisch mit Frieden und mit dem Begriffswesen mitgesetzt und deshalb bringt Frieden Heil), in allem seine Ruhe gefunden hat und immer wieder neu findet, nichts mehr dazu lernen braucht und deshalb alles Wissen, Verstehen und Können in der Unmittelbarkeit gelernt hat, was es zu lernen gibt und alle Fragen beantwortet sind. Der Theologe, Philosoph und Be- gründer der modernen Hermeneutik Friedrich Schleier- macher sieht auch das Lebensgrund-Friedens-Gefühl als " Sensus nu- minis" der eigentliche Inhalt des Gottesver- hältnisses. Der Frieden gilt als die machtvollste Heil-, Wir- kungs-, angstauflösen de,-Schutz-, Ordnungs- und Über- legenheits kraft als klarster und wissender Geist und diesem kann keine menschliche Bosheit schaden. Ohne etwas zu wollen wird alles erreicht. Wer in seinem Frieden lebt und diesen immer wieder neu erringt, hat seine Individualisie- rungs-Bringschuld einer Entwicklungslosigkeit als lebens- langes Lernen getan. Im Frieden sein bedeutet auch nicht nur Frieden haben mit sich selbst, sondern auch, dass das Objekt des Unfriedens zum Frieden geworden ist (Was zu Gott kommt wird verwandelt). Wer im Frieden lebt, was im Frieden gesagt und gemacht wurde, schafft weiteren Frie- den. Wer seinen Frieden in Frankfurt hat, hat diesen auch in Bad König und braucht diesen auch in keinem Gotteshaus zu suchen, weil er diesen ja hat. Schon sein schweigendes, verwurzeltes Frie-densdasein genügt. Wer nicht mehr für sich selbst bittet, der wirkt und wer seine Mitte gefunden hat, wird auch zur Mitte für die Anderen. Siehe weiteren Volltext den Gliederungspunkt "Frieden") in Christentum-frueher-heute-Teil-1 XIII.) Nicht die passive Ruhe, sondern die Bewegung ist der natürliche Zustand eines jeden Körpers und Ruhe bleibt aller Entwicklungsunruhe Bewegung Ziel (als Einigung und Ein- ung), weil der Ruhepol der archimedische Punkt ist, von dem alles ausgeht und in Bewegung gesetzt wird. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiert- heit und organischer Einheit. Es gibt nicht Ruhe ohne Be- wegung und Bewegung ohne Ruhe. Jede menschliche Krise, der Entwicklungsdrang und aller Unfrieden ist der span- nungshafte Bezug zur Ganz- und Einheit, welcher uns " in Lauf hält ".Die schöpferische Unruhe " Individuallogos als Geist Gottes " interpretiert ist der Ausdruck des Ungenügens am Gegenwärtigen und Gegebenen in sich. Kein Geschöpf kennt Ruhe und Rast, bis es seinen Lebensrhythmus ge- funden hat.Nicht der Mensch macht Entwicklung sondern die Entwicklungsbewegung macht den Menschen. Deshalb liegt im Entwicklungscharakter eine gewisse Unruhe und dieser Unfrieden ist das, was Entwicklung ewig jung werden lässt, das Zeitlose in der Zeit und die Entwicklungsursache für das XIV.) Es ist durch die Unruhe des hektischen Lebensalltages in sich ruhend werden als ein fest werden des Lebens bei sich selbst und die Weisheit nicht das Ruhesame, sondern das Mühsame, den Geist nicht auf der hellen, widerstands- freien, entwicklungslosen Lebens- seite, sondern auf der dunklen Lebensentwicklungs-Auseinandersetzungs-Seite zu suchen.Das Gesetz des Lebens ist der Widerspruch. Die Tugend wird nur in der Verführungs- schwachheit vollbracht, weil diese zur Entfaltung das Gegenteil bedarf. Das Gute ist erst das Gute und eine Tugend, wenn es vom negativen Pol gereinigt wurde. Wo keine Untugend, da ist auch keine Tu- gend möglich. Die Untugend ist nur eine verkleidete Tugend. Nur weil ich der Versuchung widerstanden habe, bin ich dadurch stärker und tugendhafter daraus hervor gegangen und das Böse wird zum Guten. In der Auseinandersetzungs-Transzendierung wird der Widerspruch erst aufgelöst. Die Disharmonie bildet oft erst die Voraussetzung für die Har- monie als Lebensübereinstimmung. Es ist das schillerische Diktum, dass der Weg aller Entwicklung " von der Natur über * 1.) Siehe auch Ruhe und Frieden sind aller Unruhebewegung 2.) Siehe auch den Gliederungspunkt "Frieden" in Christentum-frueher-und-heute
* Dreifaltigkeit“ betont mehr die Unterscheidbarkeit der drei Seinsweisen Gottes (nach innen), „Dreieinigkeit“ mehr die Einheit der drei Seinswei sen Gottes (nach außen). 6.Fronleichnam.
II.)Gott lenkt und leitet die Schöpfung durch die Prozesse der Evolu- tion hindurch (der Mensch lebt nicht, sondern wird gelebt) und wird sich immer mehr selbst entwickelnd in der Evolution.Religion ist die transzen- dierende Grundmacht und das Rückgrat der Welt als selbst- verständlicher Lebensbestandteil,welche alle Bereiche des Lebens durchdringt, durchwaltet und durchformt,jede Lebenslage ihren Sinn erhält, weil sie in ein umfassendes Ganzes des Daseins eingeordnet ist und deshalb Religion ohne das es nach Religion im traditionellen Sinne aussieht und vieler Worte bedarf. Wenn der Mensch sich als Mensch definiert dieses wesentlich zum Menschsein gehört. III.) Das "Gottesgen" kann auch entwicklungsmässig verstanden werden, weil in jedem Menschen der Lebensauftrieb des individuellen Eigengesetzes wirkt.Deshalb ist Religion angeboren und gehört kons- titutiv zum Menschsein. Die Religion und der Glaube an Gott sind vom Menschen als Anlage im "Gottesgehirnzentrum" mitgegeben und deshalb ist jeder Mensch religiös. Der Versuch Religion zu unter- drücken, zu beseitigen oder durch eine andere (z.B.Materialismus)- ideo- logie zu ersetzen hat, wie die Geschichte immer wieder zeigte und auch wieder zeigen wird, nie funktioniert und sich als Irrtum entlarvt, weil die Religion wesentlich zum Menschen gehört.Im ehemaligen atheistischen Kommunismus wurde Gott sogar bekämpft, aber wie kann man etwas bekämpfen, was es nach ihrer Ideologie überhaupt nicht gab ? Die Gotteshypothese bleibt wissenschaftlich umstritten,aber die Mehrzahl der theologischen Schriften und Religionen setzt voraus,dass es Gott gibt. Wenn Gott nicht existierte, müsste man ihn erfinden hat der franzö- sische Philosoph Voltaire einmal bemerkt. Gott muß es geben, sonst könnte die Welt nicht ins Daseins getreten sein, bemerkte ein anderer und er ist da, ergänzte ein Dritter, sonst könnte ich nicht zum Frieden gelangen und das Leben wäre leer, vergeblich und ohne Sinn.Jeder ist ein Flüchtling zu Gott sagte der russische Romanschriftsteller, Essayist Leo Tolstoi einmal und fügte hinzu;Es gibt nur für den keinen Gott, der ihn nicht sucht. Suche ihn, und er wird sich dir offenbaren ".Er offenbart sich immer am besten in der persönlichen Erfahrung,was dann keinen weiteren Beweis mehr bedarf und diese persönliche Gotteserfahrung für alle Menschen in allen Religionen die Gleiche ist. Suche ihn, und er wird sich dir offenbaren "." An einen Gott glauben heißt sehen, daß es mit den Tatsachen der Welt noch nicht getan ist und dass das Leben einen Sinn hat steht in den Tage- büchern des Philosophen Ludwig Wittgenstein". Deshalb bleibt alles Handeln immer Religiösität und Religion nimmt immer die erste Stelle im Leben ein noch vor der Gesundheit, der Familie, der Karriere,dem Besitz und dem Geld,weil es das Leben selbst ist.Wer Gott hat (das Höchste), hat auch alles Andere (das Niedrigere) bemerkte einst Meister Eckhart.
* Siehe auch Zukunft-Strassburger-Muenster 7. Mariä Himmelfahrt. Text folgt.
8. Erntedankfest. Text folgt. 9.Reformationsfest.
I.) Dieser Sachverhalt trifft auch für den Gedenktag der Reformation der evangelischen Christen zu, wo laut der Überlieferung der Mönch und Theologieprofessor Martin Es ist die individualgeschichtliche Sinnlinie vom Reformator Luther (Institution Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen) zum Christus Evolutor (Lebenskirche als Nachfolge Christi im Individualisierungsstreben).Die Thesen Luthers finden ihre Fortsetzungsentwicklung in den Entwicklungsthesen, als den Genius und Geist des Christentums in neuer Entwicklungs- II.) Das Religiöse lässt sich vom Entwicklungslebensprozess- ren und ist in der Entwicklung einem immer mit gegeben. Gott ist Subjekt und kann nicht zum Objekt gemacht werden. III.) Siehe auch Individualgeschichtlichkeit IV.) Siehe auch Evolutionäre Nachfolge Christi 10.Allerheiligen henden Gott", heißt es auf katholisch.de, dem Erklärungs- portal der katholischen Kirche. Hinterbliebene können * I.) Der emeritierte Papst Benedikt XVI. sagte über den Feiertag: "Am Fest Allerheiligen blicken wir voll Dankbarkeit auf die große Schar der Gläubigen, die schon im Himmel an der Herrlichkeit Gottes Anteil haben."in der evangelischen Kirche wird Allerheiligen gar nicht gefeiert, da keine Heiligenverehrung gibt. II.) Von der Errettung der Seele durch gute Werke, durch die Gnade und den Glauben nach allgemeinen christlichem Verständnis zur Errettung der Seele durch abtragen seiner Entwicklungs-Bringschuld einer Individualisierungslosigkeit auch nach dem Tode durch andere. Der Mensch ist ein amphibisches Wesen und lebt in beiden Welten gleichzeitig.Evolution setzt sich im Diesseits in der Ewigkeit der Zeit auch jenseitig als Lebensfortsetzung eines neuen Lebensabschnittes naturgesetzmässig ohne " Auseinandersetzungsmithilfe „des Ver- storbenen“ fort. Auch kann sie mir im Gegenzug als "Diesseitiger" z.B. weil wir uns vor dem Altar "ewige Treue geschworen haben" bei der Vervollkommnung helfen, weil sie nur vorausgegangen, aber trotz- dem weiter psychisch lebend unsichtbar da ist. Es gilt der quanten- theoretische Grundsatz, dass alles bekanntlich mit allem zusam- menhängt (Interverbundenheit), das Ganze nur ein Einziges und eine Einheit ist und deshalb keine Zweiheit einer Dualität geben kann. Wenn ich mich weiter entwickele aufgrund der Wechselwirkung einer Gegenseitigkeit einerseits und anderseits, dass die innere Welt III.) Diese Relativitäts-Theorie-Sichtweise geht über die bisherige Gebetsalimentierung für die Toten als eine aktive Entwicklungs-Möglichkeits-Hilfe völlig unreligiös betrachtet wird hinaus, weil es bekannterweise ja keine dualistische Diesseits- und Jenseitswelt sondern nur Einheit gibt :
12.Buß-und Bettag. Text folgt. 13. Totensonntag/Ewigkeitssonntag.
I.) Der Totensonntag, der letzte Sonntag vor dem ersten Ad- II.) Die Frage ist, ob die These stimmt, dass das Leben unsterblich ist, der Tod es in Wahrheit nicht gibt, das Leben nicht sterben kann, sondern nur das Belebte, dass ich weder geboren bin noch sterbe, jedes Einzelleben (theologische Diktion Seele) nicht tot zu kriegen ist und aufhören kann zu leben, weil es ein Teil des (Gesamt)lebens (theologische Diktion Gott) ist. Diese Glaubensspekulation wird in der Begegnung mit der modernen Physik als religiöse Erfahrung empfunden, weil diese Aussagen von der Quantenphysik als Faktum unstrittig empirisch bestätigt werden.Wer stirbt, ist nicht tot, weil jedes Einzelleben ein Teil des Gesamtlebens ist und das Universum auf Weiterleben programmiert ist. Der Mensch unterliegt ein Leben lang Veränderungs- und Wand- lungsprozessen und der Tod gehört dazu. * Die Empirie der Mikrophysik hat aufgezeigt, dass Elektronen unzer- III.) In der quantenphysikalischen Weiterentwicklung wird der Tod nur als Wandel der Daseinsform und als Übergang zu einem neuen Bewusstseinszustand in der inneren Welt verstanden.Das Wort tot ist völlig fehl am Platze. Wer stirbt ist nicht tot.Weil es auch logischerweise kein Erkenntnisbe- wusst sein vom Leben gibt,weil das Leben nicht gedanklich fassbar ist, gibt es folgerichtig auch kein Erkenntnisbe- wusstsein vom Tod, weil es nur Gegenstandsbewusstsein gibt und deshalb wissen die Toten gar nicht, dass sie tot sind.Es gibt keinen Bewusstseinsmodus von Bewusstheit und Nicht- bewusstheit.Wenn jemand stirbt kommt er gar nicht auf den Gedanken, gestorben zu sein. IV.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen gilt für ältere Menschen die Redensart, sie sind am Ende ihres Lebens angelangt zu aber diese Redensart ist nicht korrekt,weil das Leben kein Ende hat und sich nicht "vertoten" lässt.Das Leben kann nicht sterben oder vernichtet werden, sondern nur seine Form ändern (Metaphormose). Das Leben hat weder Anfang noch Ende. Nur für den Körper gibt es ein Ende, weil er mit der Geburt einen Anfang hatte und jeder Anfang auch ein Ende haben muss. Das ist der Tod. Er wird durch die Zeit bestimmt. Ausserhalb der Zeit gibt es keinen Tod. In der geistigen Welt gibt es weder Raum noch Zeit und daher keinen Tod. Es gibt nur den Tod, der aber als Fortsetzung das Weiterleben ist. Alles Leben ist nur fortgesetztes Sterben und Auferstehung als neue Lebensform. Sterben ist als Verwandelter weiter leben.Das Leben und der Tod sind nichts anderes als unter- schiedliche Lebenswelten- Bewusstseinszustände, da" Diesseits und Jenseits" nur in unserem Bewusstsein, aber nicht faktisch getrennt sind, was (mikro)wissenschaftlich unstrittig ist und deshalb nur ein Leben gibt, das Leben auch keinen Tod kennt und deshalb keiner aus der "Unsterblich- keitsnummer" (auch ohne religiöse Bezüge) heraus kommt. Wenn jemand stirbt ist er nicht von uns gegan- gen, sondern nur vor uns gegangen.Siehe auch Textfortsetzung in Das-Leben-ist-unsterblich V.) Für die, welche geboren wurden, ist der Tod unvermeid- lich,und die Geburt für die, welche tot sind. Aus dieser Sicht- weise wird der Gedenksonntag für die Toten zu einem Gedenksonntag für die Lebenden. Beim Bildungs-Kultur-Lernen wird an Gedenktagen z.B. Totensonntag oder am Volkstrauertag an die Toten erinnert, gedacht und gebetet (Dualismus). Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen sind Ge- denktage " Gemeinsamkeitstage ", wo mit den Toten korrespondiert wird, das Tote belebt und transzendiert wird und einem klar ist, dass sie nicht wirklich tot sind (Universa- lismus). Die/der Verstorbene lebt im Vollbewusstsein ihrer/seiner Persönlichkeit weiter und der Mensch bleibt sich gleich.Die Verstorbenen sind nicht von uns, sondern nur vor uns voraus gegangen und wir kommen "todsicher" nach. Sie sind nur die Unsichtbaren, nicht physisch körperlich aber psy- chisch, geistig immer Anwesenden unter uns, was auch die derzeitige Trauer-und Verstorbenen-Erinnerungs-Kultur und die Beerdigung nach dem klassischem Ritus lächerlich erscheinen lässt. Siehe auch das Essay"Von der traditio- nellen, zeitwidrigen,mumifizierten Beerdigungs-und Trauer-Erinnerungs-Kultur des Bildungs-Kultur-Lernens zur mo- dernen, gegenwärtigen,evolutionären Beerdigungs-und Trauer-Erinnerungs-Kultur des Entwicklungs-Kultur-Lernens. 14.Weihnachtszeit/Weihnachtspredigt. I.) Die Adventszeit ist eine Fasten-, Buß- und Erwartungszeit, während die Lebenszeit als Erwartung für die Entwicklungs- reife-Nr.782 angesehen werden kann. Weihnachten kann als Entwicklungsgeburt verstanden werden, wo ich bspw. mit jeder Erkenntnis, mit jedem Entwicklungsvollzug, bei jedem Entwicklungs-Kultur-Lernen , bei jedem Entwicklungs- wertwollen, bei jedem Entwicklungsbesserem " neu geboren " werde. Es ist die Überwindung der lebenslangen, magischen " Kinder-und Jugend Heilig-Familien-Abend-Reminiszens" des geschmückten und im Lichterglanz erstrahlenden Weih- nachtsbaumes, des berührt sein von dem ewigen Lied der Stillen Nacht, der Geschenke, des üppigen Weihnachtses- sens, welcher mit dem Besuch der feierlichen Mitternachts-Christmette meistens endet. II.) Und wenn draussen noch Schnee liegt und nach dem Hei- zu der neuen Entwicklungs-Individualisierungs-Weihnacht und von dem " alle-Jahre-wieder-Heiligabend " zu einer jedes Jahr neuen kommenden Heiligabendwirklichkeit vollzogen. Weih-nachten wird weniger als Jahreszeit, sondern als Gefühl betrachtet wird. Nicht die alle-Jahre-Wiederholung des Kinder-Weihnachts-Abends, der schon in der Jugend in der Suchkrise der Leere des Heiligabends endet, sondern die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Abends, in dem ein neuer Sinn gefunden und empfangen wird. Erst im ent- wicklungskulturellen Individualisierungs-Freiheitsakt wird jeder Tag zum Heiligabend. Da kann auch kein rührseliges Weihnachtslied darüber hinweghelfen. Die Wiederholungs-Erinnerungs-Traditions-Heiligabende sind keine Lebenshilfe und ohne einen (Heils)-oder Feiertagswert. Das Leben ist nicht auf Wiederholung und " Alle Jahre wieder " oder " Tuet dies in Erinnerung an mich ", sondern auf Weiterentwicklung und eigene Sinngebung (der Weihnachtsbotschaft) angelegt, die nur selber gefunden werden kann.Wenn der Alltag wie- der einkehrt, dann ist Weihnach- ten vorbei, es war nur ein Feiertag mehr, im nächsten Jahr geht der Vorweihnachts-Einkaufs-Stress und die Weihnachtsmarktbesuche genauso wieder weiter. Dass Weihnachts-Sinn-Ziel, zur Ruhe und zum Weihnachtsfrieden zu kommen bleibt eine ewige Ilussion*. * Das Leben ist auf Wachstum, nicht auf Wiederholung und Beharrung ausgerichtet. Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschichtlich und entwicklungsarm. Das Signum für Entwicklung ist die Spirale. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen worden, wie ein Zirkuspferd in der Manege immer wieder im Kreise herum zu laufen. III.) Am Heiligen Abend erwacht bei den meisten Erwachse- nen wieder ihre Kindheitsseele und deshalb tun sie sich an diesem Tag schwer, welcher nicht verarbeitet wurde. Ein Leben lang spielt die " Kindheitsseele " als zweite Persön- lichkeit die Hauptrolle im Leben. Jeder wollte einmal ein Held oder eine Prinzessin sein.Wir stehen immer im Banne der Kind-heitsideale und Jugend. Vom Lebensgrundgefühl bin ich und bleibe mein eigenes Kind und wenn ich mich mit Kindern beschäftige, bin ich wieder ein kleiner Junge oder ein klei- IV.) Wiederholungsrituale als Erinnerung und Anmahnung gelten als oberflächlich, sind unehrlich, ohne (Heils)wert und weil entwicklungsleer, reine Zeitverschwendung und kommt keinen Schritt damit weiter. Die Regel ist immer das Neue als das verbesserte Alte. Deshalb ist das Neue ist nicht im- mer das Bessere, aber das Bessere ist immer neu. Tradition neigt dazu, das Wesentliche zu erblicken, aber es fehlen ihr die Erneuerungskräfte und der eigentliche kulturelle Werte- vermittlungssinn wird nicht erreicht. Tradition ist faule Ruhe, substanzlose Erinnerung und stumpft ab. Deshalb sind die Wiederholungsrituale, ob gesprochen, gesungen oder in welcher Ausführungsweise und in welchem Sinne sie getan werden bleiben leer. Auch wenn Ostern, Pfingsten und Weih- nachten auf einen Tag fallen würde, wäre spirituell und über- intelektuell "feiertagssinnmässig " nicht mehr gewonnen, weil ich immer noch der Gleiche geblieben bin der ich bisher war.
* I.)Von der Quantenphysik wissen wir, dass es unter anderem keine Materie gibt und dass der Geist und die Materie austauschbar sind und nur (unser) Geist die Wirklichkeit und die Ursache für die mate- riale Realität ist. Es wird im Lernprozess " universeller Geist " in Bewe- gung gebracht und dadurch (schöpferisches) Entwicklungsbewusst- sein gebildet (geistig durchdrungener, sich entäussernder Geist und entwicklungs mässig überformt). Information ist der Grundbaustein aller Materie und durch die schöpferische Macht des Überwindungs-Transzen dierungs-Bewusstseins wird diese manifestiert und ver- festigt. Wenn wir Herr sind über die Information sind, sind wir Herr über die Materie. Dadurch ist im Bereich der Mikrophysik der Un- terschied zwischen Subjekt und Objekt gegenstandslos geworden. Subjekt und Objekt bedingen sich gegenseitig. Indem ich erkenne, gestalte ich das Erkannte mit. Der Glaube z.B. ist der aktive Mitvoll- zug, ja sogar die Mitgestaltung durch den Glauben.
III.) Es bestätigt auch die religiöse Aussage eines Meister Eckhart, dass es keine Materie gibt,aus welcher Gott formte.Gott ist seine eigene Materie und Form.Denn nur das Ding lebt, welches die Ursache sich selbst hat.
* Meister Eckhart
* I) Nach Meister Eckhart liegt der Sinn des Lebens im Lebens selbst. Entwicklung ist der Individualisierungs- Lebensform-Plan-Wille Got- tes.Das Maß Gottes ist dass Maß meiner Entwicklungskraft und Ent- wicklungsmöglichkeiten. In jeder Möglichkeit ist der Mensch einzeln. Nur die nichts gleich sind, sind Gott gleich. Gott wird durch die Indivi- dua lisierungsentwicklung neu geboren und das Entwicklungsstre-ben ist die Selbsterziehung zu Gott hin. Gott kennt nur ein Gesetz, die Entwicklung seiner selbst und zieht alles an sich.Gott wird sich selbst als direkte Selbstschöpfung Gottes. Gott kennt nur sich allein und liebt nichts ausser seiner selbst. Gott wird einem erst in der Entwick- lung gegeben und Entwicklung trägt die Seele zu Gott hin und wird damit zum Mittelpunkt eines säkularen und evolutionären Christen- tums. Gott als Träger des Lebens ist das Lebensprinzip schlechthin und Quelle allen Seins als letze Wirklichkeit. II.) Wie der Mensch Gott braucht um nicht zu vergehen, braucht ebenso das Göttliche den Menschen, um wahrhaft und zur Wirk- lichkeit zu werden und zu sein.Entwicklung ist, wo Gott in jedem einzelnen Leben zu sich kommt und das Göttliche ist nicht mehr in unsinnlicher Abstraktion jenseitig des Irdischen und Weltlichen, sondern wird lebensnah im Brennpunkt des eigenen Selbst innerlich von mir als Wirkkraft wahrgenommen. Das Leben wird als eine Erscheinung und Offenbarung Gottes und mein persönliches Leben als "das Gott-Werde-Selbst-Sein betrachtet. Immer wenn ich mich entwickele, rufe ich Gott ins diesseitige Dasein und er tritt an die Stelle des Überwundenen, des De-und Entmaterialisierten als das transzendierte Verbesserte. Dass Gott Gott ist, dadurch bin die Ursache.Wenn Gott nicht wäre, wäre ich nicht; wenn ich nicht wäre, wäre Gott nicht.Es ist die tief religiöse Volksweisheit "Alles was du tust, ich bin bei Dir. Deshalb will ich auch ausser mich niemand anderes sein.Gottes Existenz zu leugnen bedeutet auch meine eigene Existenz zu leugnen. Mein Wohlbefinden ist auch sein Wohlbefinden. Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge mit dem Gott mich sieht. Der Grund warum ich lebe ist, das Gott etwas " Grosses und über den Zeitgeist Bleibendes " mit vor hat. Als Gott uns schuf hatte er uns schon verplant. Der dynamische Gottesbegriff spiegelt die Ent- wicklungsstufen und Gottvermenschlichung wieder. Die Menschheit wird mit fortschreitender Entwicklung ihre Gottesvorstellung wan- deln.Man soll Gott nicht ausserhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als sein Eigen und als das, was in Einem ist ".
* I.) Der fromme Weihnachtswunschglaube "der Friede sei mit euch ", entwickelt sich erst zum wahren Frieden, wenn dieser in vielen Auseinandersetzungen in der Unruhe des Lebens und der fahrigen Selbstzerrissenheit um Unfrieden der Welt in kleinen Momenten in den vielen Lebenssituationen und Dingen des Lebens immer mehr errungen wird. II.) " Man soll laufen in den Frieden (um im Frieden anzukommen), man soll nicht anfangen im Frieden "* III.) Nicht die passive Ruhe, sondern die Bewegung ist der natürliche Zustand eines jeden Körpers und Ruhe bleibt aller Entwicklungsun- ruhe Bewegung Ziel (als Einigung und Einung), weil der Ruhepol der archi- medische Punkt ist, von dem alles ausgeht und in Bewegung gesetzt wird. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Es gibt nicht Ruhe ohne Be-wegung und Bewegung ohne Ruhe. Jede menschliche Krise, der En- IV.) "Soweit in Frieden, so weit in Gott "*. IV.) Alle Lebenserfahrungen zeigen, dass der Frieden und die Lebens- ruhe als Vollendung des Augenblicks nur sehr kurz ist, weil immer wieder etwas anderes in mein Leben tritt, was Unfrieden ist und ich reagieren muss (oder üben kann). Es gibt immer Ereignisse und Personen, welche einen aus der Ruhe bringen, nur diese werden dann weniger Jeder ist auf irgend eine Art in irgend einer Hinsicht von etwas betroffen und erst in der Lebensauseinandersetzung mit der jeweiligen, betroffenen Sache wird der Unfrieden zum Frieden transzendiert. Deshalb war und ist alles notwendig, um zu mehr Frieden zu gelangen. Wenn ich abends meinen Frieden habe, war es ein guter Tag. Das ganze Leben bleibt ein Kampf zwischen Unfrieden und dem Frieden. Einen Dauerfrieden gibt es nicht, weil dieser immer fragil ist oder es sei denn, ich bin tot. Auch wenn der Tod im gesell- schaftlichen Leben tabuisiert wird, aber daran denken ist wieder Unfrieden. VI.) Siehe auch Ruhe und Frieden sind aller Unruhebewegung Suchziel
* I.) Alles was davor lag wird als Vorbereitung und Hinführung der 2.) Zugleich erinnert die Adventszeit für die Bibelgläubigen die Chris- ten an das zweite Kommen Christi als Rückkehr auf die Erde. in je- dem Jahr wird in der Kindheitserinnerungskiste gesucht ohne etwas zu finden anstatt durch die alle Jahre wieder Überwindungswieder- holung allmählich die oberfächliche Weihnachtszeit wieder ihre neue Kinderseele bekommt.
* I.) " Wir feiern Weihnachten, auf dass diese Geburt (Entwicklungs- reife) auch in uns Menschen geschieht. Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann ? Gerade,dass sie auch in mir ge- schehe, darin liegt alles"*. II.) Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir. Es ist der Weg von der Ver- wandlung der Welt, um diese in der Aussenwelt bspw. durch Refor- men, Technik und viel Geld zu verbessern und retten zu wollen und der Mensch will und kann bleiben wie er ist zur Verwandlung des Menschen in seiner Innenwelt, wo der Mensch sich im Entwicklungs-Individualisierungs-Prozess wandelt, weil dieses das Ganze darstellt und dieses der einzige Punkt ist, wo in der Welt wirklich etwas ge- schieht und deshalb ist er " der Nabel der Welt " und macht den Unterschied aus. Es geht nicht mehr um die Wandlung der gesell- schaftlichen Formen, sondern um eine Wandlung des Menschen selber. Jede Lebenskrise trägt keine Wirklichkeit in sich,weil sie sich immer im Innern des Menschen abspielt und deshalb von Reformen von ausserhalb nicht zu beheben ist. Dem gesicherten Bewusstsein der angeeigneten Umwelt ist eine Problemlösung nicht möglich, weil die Krise das noch Erkannte und Erfasste darstellt. Die Tatsächlich- keit liegt vornehmlich innerhalb des Lebens und nicht ihm gegenüber. Der existentielle Lebenskampf nach aussen enthebt und entlastet ihn, mit sich selbst zu kämpfen. die Geburt Jesu entwicklungs wir- kungstheologisch neu gedeutet. Christ der Retter ist da (aus Fleisch und Blut" wird erst einmal unvollkommen geboren zum Christ als Retter, der erst durch diese permanente Lebensentwicklung zum Retter wird und damit den Weg vorbildhaft freigemacht hat für alle Anderen.Es ist auch die Geburt Christi in der Seele als das zentrale Heilsgeschehen und nicht die historische Menschwerdung eines Meister Eckhart.Wer in seinem Frieden lebt verdient das Adels- prädikat; " Christ der Retter ist da "*. III.) Weil dieser Entwicklungs-Lebens-Christentum-Weg auch ge- gangen wurde und weiter gegangen wird, weil sich ein Einzelner bis in die Wurzeln in allen Lebensbereichen umgestaltet hat, hat er wir- kungstheologisch den Nachfolgeweg für die anderen frei gemacht. Wer sein eigenes Leben erkannt hat, hat es für alle erkannt. Nur dieses ist der archimedische Punkt und prima causa (Heilswert= Ent- wicklungswert), auf den es ankommt. IV.) Von jeder Weg ins Himmelreich (Geist Gottes) geht nur durch und über die Urbildlichkeit der übermenschlichen Autorität eines Chris- tus, der unerreichbar erscheint, auch wenn es hyperbolisch klingt, aber wenn einer seinen Weg zum Frieden (Unmittelbarkeit des Geistes Gottes) als Quelle gelangt ist,dann ist Christus so die Hypothese (ohne Wahrheitsanspruch)nicht mehr alleine absolut, ausschliesslich und Gott als eine der drei Personen in Gott*. *Eines Wesens mit dem Vater (homo ousios), die vom Kaiser einge- brachte christologische Formel auf dem ersten ökomenischen Konzil bei der Festlegung des Glaubensbekenntnisses im 4. Jahrhundert in Nikaia,wo der Sohn Gottes einfach zu Gott erhöht wurde, wird von vielen als kritisch betrachtet.Christus selbst sagte nie, er sei Gott und verwies immer auf den Vater.Jesus musste von Gott und dem Geist verlassen werden und war alleine auf sich gestellt, damit er sterben konnte zur Tatsache, dass Gott als der umfassende, transzendente Geist nicht der Sterblichkeit unterliegt, sonst wäre auch Gott gestor- ben. Christus war nicht Gott, sonst hätte er nicht den Verzweiflungs- satz gesprochen "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlas- sen", denn Gott kann sich nicht selbst verlassen. V.) Das Christusgesicht und die Christusgestalt ist jedem Menschen seit seiner Geburt immanent (präformatorisches Verständnis). Jeder Entwicklungs-Lebens-Prozessakt als ein transzendieren in der Trans- zendenz ist nicht vom Leben zu trennen und immer mitgegeben und mitgesetzt. "Denn ver- schlossen war das Tor, bis ein Heiland trat hervor".Der einzige Heilsweg geht dann nicht mehr nur über Chris- tus alleine, sondern im individualgeschichtlichen Verhältnis zu Gott durch (Bewusstseins)entwicklung, wo sich auf dem persönlichen Entwicklungs-Auseinandersetzungs-Weg in den Lebens-Transzendie- rungs-Veränderungs-Überwindungen in der säkularen, evolutionären Nachfolge Christi sich das per- sönliche Heil und die Christus-Heili- gung vollzieht, der Chris- tus in uns wächst "als das besser Werdende" in uns,wo jeder sein persönliches Kreuz trägt und ist von Christus nicht zu trennen.Es ist nicht ein kleinformatiger, sondern eine eins zu eins Christuskopie. Auf dem Entwicklungsweg des Menschen hat sich Christus selbst gepredigt. " Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich (Joh 14.6).Bei Ent- wicklungsreife-Nr.782 wird jeder wie Jesus "ein Wunderkind der Er- kenntnis". Nach Meister Eckhart bin ich von Ewigkeit her der Sohn Gottes gewesen meiner Bestimmung nach, auch wenn es in der Lebenswirklichkeit noch nicht angekommen ist. VI.) Jesus gilt nicht als das Heil der Heilsgeschichte, sondern das Reich Gottes und das ist, was ich aus meinem Leben mache und losgelöst von der Institution Kirche.Es ist die Radikalität des Christentums selbst ein Christus zu werden (alles andere ist lauwarmes, nicht wirklich ernst genom- menes Christentum und heuchlerische Fröm- melei ) "entweder für mich oder gegen mich").Nur regelmässig in die Kirche gehen, um beten und zu singen, klingt dann wie "ein Pfeifen im Walde". Wer seinen Entwicklungs-Individualisierungs-Weg geht, da gibt es ausser der Nachfolge Christus keine Alternative.Von dem Jahr der Geburt Christi und die darauf folgenden Jahre werden oft mit dem Zusatz „nach Christus“, oder „nach Christi Geburt“ (abgekürzt n. Chr.) versehen, früher meist lateinisch mit „Anno Domini“ zu "nach Christus" könnte auch eine Nachfolgeperson gemeint sein. VII.) Von der These, das Christus schon als fertiger "Menschengott" in den Windeln lag zur ernst zunehmenden Gottwerdungs-Christus-Bewusstseins-These, dass Christus nicht vollkommen auf die Welt kam, sondern sich entwickelte und wie jeder Mensch erst einmal mit seinen persönlichen Schwächen zu kämpfen hatte und durch perma- * Im Zuge der Schlacht von Mossul/Irak wurde die grosse an-nuri Moschee am 21. Juni 2017 weitgehend zerstört und bis 2025 wieder aufgebaut. Auf einem antiken, freigelegten Mosaik (ca. zweihundert Jahre nach Christus) unter der Moschee wurde eine Inschrift ent- deckt, wo unter anderem "von Jesus aus Gott geboren", einer un- mittelbaren, wortwörtlichen Schöpfung Gottes gesprochen wird, was im Gegensatz steht zur Jesus Aussage, er sei nie Gott. Nach Meister Eckhart ist jeder Mensch aber eine unmittelbare Schöpfung Gottes, was dann auch für Christus zutrifft und nicht der buchstäbliche Wortlaut, sondern nur der Wortsinn darunter verstanden wird. VIII.) Von dem Christentum, was letztlich keine Wahrheitslehre oder Lebensdeutung ist zum Wesenskern des Christentums als geschicht- IX.) Von an Christus glauben heißt an Gott glauben zu aber nicht etwa, weil Christus selber Gott ist, sondern weil er die Lehre Gottes verkündet hat und erst durch ihn wissen wir endgültig von seiner Existenz. Der Christusglaube stammt nicht von Christus, sondern ist nach seinem Tode entstanden und hat immer auf den Vater hingewiesen.
XI.) Die theologische Frage, ob Gott persönlich und vollkommen laut
* Die Zeit wird kommen, in der das Kind als heilig angesehen wird*. * Zitat aus der Reformpädagogik.
*Die Wesensidee des Christentums und der Mensch in der Welt vertragen sich erst einmal so gut wie " Wasser und Natrium " und sind so weit auseinander wie Ost und West, weil Christ sein nicht samtpfötige Sozialisierungsanpassung und nur Gewohnheits-Sonn- tags-Kirchgänger bedeutet, sondern immer (Veränderungs)leiden heisst, zum schwersten Lebenslos wird und die Disziplinierung bis zur Auslöschung des Egos zum letzten Ziel hat,weil ich nicht der Gleiche bleiben kann der ich war und bin und dieses"der Himmelshaken" ist.
* Als Stern von Bethlehem wird eine Himmelserscheinung bezeichnet,
* Wer hat nicht als Kind davon geträumt ein Held oder Prinzessin zu * Siehe dazu den Gliederungspunkt "Frieden" in Christentum-frueher-und-heute
*Jeder Einzelne ist vor Gott gestellt, weil Gott in jedem sich werden will.Gott wirkt sich selbst, sucht nichts ausserhalb seiner selbst und durchwirkt die Welt in dem Entwicklungs-Auseinandersetzung-Pro- zess-Tranzendierungs-(Auflösungs)-Transformations (Gestaltungs)- geschehen und deshalb ist Gott mir nahe. Es ist das ewige geschicht- liche Veränderungsgesetz des Vergehens und Werdens als Lebens- mystik. Die eigentliche Lebensarbeit ist die Selbsterschließung Gottes und durch mein Leben und deshalb bin ich Gott unmittelbar. Durch Evolution in der persönlichen Entwicklung wird sich erst Gott selbst, kommt zum Bewusstsein seiner selbst und denkt und erkennt sich selbst und wird erst Mensch. Jedes Menschenleid ist ein Gotter- leiden im Sinne von mehr Gott(Selbst)werdung. Das Leiden des Menschen ist gleichzeitig das Leiden Gottes als Passion, wo Gott sich selbst erlöst. Gott muss Mensch werden, um selbst sein und selbst werden zu können. Gott wirkt und ich werde. Wäre ich nicht, wäre Gott nicht Gott und er braucht mich, dass er sich werden kann.In Wahrheit macht nicht der Schöpfer, sondern das Geschöpf den Schöpfer. Es ist die" Fruito Dei",die Liebe zum Selbst- zweck wo Gott sich selbst wird. Seine Gottheit hängt davon ab, dass er wirken muss. Das Einzelleben ist die Offenbarung Gottes als Gegenwartserfahrung. Gott ist Mensch geworden, damit ich als derselbe Gott geboren wür- de. Das Göttliche wird in jedem Leben einzeln. Das Werden Gottes ist kein Entschluss Gottes, sondern mit dem Wesen des Lebens mitge- setzt,weil Gott das Leben selbst ist. Gottesliebe und Selbsterkennt- nis hängen zusammen. Wer über Gott nachdenkt, denkt über sich selbst nach. Der Mensch ist immer so jung oder so alt wie Gott und wie der Mensch so ist sein Gott. Wie der Mensch Gott braucht um nicht zu vergehen (Vital- prinzip), braucht ebenso das Göttliche den Menschen, um wahrhaft und zur Wirklichkeit zu werden und zu sein. Deshalb ist Gott mir näher, als ich (" mein Ego ") mir selber bin. Entwicklung ist die wechselseitige Erschliessung von Mensch und Gott, Theologie und Anthropologie zugleich und das Evolutionsver- ständnis des Jesuiten, Paläontologen, Anthropologen und Philoso- phen Pierre Teilhard de Chardin.
*I.) Der Geist der Gotik und der Geist der Entwicklung durchdringen sich gegenseitig. Die gotischen Kathedralenlernprinzipien sind das, was jeder Mensch seit seiner Geburt in sich trägt. Materie wird Geist als " lapis philosophorum , harter Stein wird geschmeidig zu Geist geformt, so lässt sich das Wesen einer gotischen Kathedrale zusammenfassen.Es ist die universelle Bauidee,welche alle bewegt, in den Lebensursprung zurück zu kehren. II.) Die gotische Kathedrale hatte damals das Weltbild verändert und wird das Heutige auch wieder verändern. Es ist die Weisheit, dass hinter der Nichtigkeit der Materie, des Raumes und der Zeit eine letzte Wahrheit steht.Als religiöses Erbgut ist das gotische Lernprinzip ohne ideologischen Ballast eine welterobernde Macht, welches der Menschheit einen neuen Begriff vom substanzbildenden Leben schenkt, um vom Sichtbaren zum Unsichtbaren zu gelangen und damit die Diesseits-Jenseits-Sichtweise aufhebt. Was zu mehr Ent- wicklungs-Individualisierungs-Wahrheit, zu mehr Kultur, zu mehr Zeitlosem, zu mehr Frieden und zu mehr Gottentwicklung im Sinne von Meister Eckhart führt, wird als wertvollster Schatz der Mensch- heit betrachtet. III.) Das Gotische Lernprinzip und die gotische Kathedrale sind das Symbol und ein sinnliches, greifbares Spiegel und neuzeitliches Abbild der menschlichen Entwicklung und führt zu dem aristokratischen Gemütsleben des Mittelalters zurück zu den tiefsten Strukturen mütterlicher Instinkte. Die gotische Kathedrale ist Sinnbild der eschatologischen Kraft des abendländischen Menschen, jene elemen- tare, religiöse Dynamik, die in den Tiefen einen jeden einzelnen Menschen wurzelt, ihn geformt und geprägt hat, der alles entspringt, alle kulturelle Substanz aufbaut und die Ursache allen kulturellen Fortschritts ist. IV.) Das gotische Lernprinzip wird mit Recht als "ducis divina" be- zeichnet, wo der Himmel die Erde berührt und eine lebenstragende, lebenshaltgebende Führung " von oben her "ist. Es ist ein Stück Mittelalter, welches in die Neuzeit hineinragt. Das gotische Lern- prinzip ist von der Bildungsforschung nicht "chemisch rein " und von der Wissenschaftspädagogik objektiv empirisch zu erfassen, weil es eine individuelle Definition eines Sachverhalts oder eines nachträg- lichen, kategorisierten Lebenserkenntnis-Grundgefühls ist, was zu individuellem Erfahrungswissen geworden ist. Das gotische Lern- prinzip wird zum neuen Kulturbegriff und diesen nicht zu kennen nicht nur eine Bildungslücke darstellt, sondern einem Lebensverlust gleich kommt. (V.) Am Anfang eines jeden Entwicklungsweges steht die Gotik. Auf- bruch, himmelwärts und nach den Sternen greifen. Deshalb geht jeder Entwicklungsweg nur über und durch die das lebensfremde, abstrakte Wort Gottes ausserhalb von mir in der Christmette (nächt- licher Gottesdienst zu lebendigen Gottesworten innerhalb von mir in der " Lebensmette " (das Leben als Gottesdienst, jeder Lebensausein- andersetzungsprozess als Gottesdienst, das Bessere im Hier und Jetzt zu wollen als Gottesdienst)"*. * I.) Du sollst nicht nur den Sonntag heiligen (Tag des Herrn), sondern dem Entwickler sind alle Tage heilig (Alle Tage gehören dem Herrn). Nicht in der Welt des sonntäglichen Kirchgangs alleine liegt das Heil, sondern in der Welt des Alltags. II.) Lieber beim Marathon an Gott denken, als in der Kirche ständig an den Marathonstart ständig denken.
* Das Gesetz des Lebens ist ihr Widerspruch. Die Tugend wird nur in
* "Heiligabend erinnern wir uns an die Geburt des Weihnachtsman- nes". *Quelle unbekannt.
*I.) Wer einmal seinen Entwicklungs-Individualisierungs-Weg in der evolutionaeren,säkularen Nachfolge Christi gegangen ist, hat er wirkungsquantenphysikalisch gesprochen den Weg frei gemacht für andere als das wissenschaftliche Spiegelbild der Relativitätstheorie von Albert Einstein. Es wurde (Entwicklungs)raum als physische Rea- lität geschaffen, der vorher nicht da war und erst diese Raumexpan- sion gibt jedem jetzt die Chance, in den (Vorbild)kraftraum einzu- treten und diese transzendierende Möglichkeit im Selbstentwick- lungsprozess wahrzunehmen. Theologisch christlich interpretiert heisst es, dass der Erlöser den Boden vorbereitet, aber ausserstande ist, die Menschen auf dem direkten Wege zu erlösen, weil die Er- lösung, Befreiung und der Frieden an die Voraussetzungsbegriffe der Gnade, der Schuld, der Reue, der Buße und der Wandlung an das Ge- wissen gebunden sind. Es ist die Entwicklungs-Individualisierungs-Bringschuld der Entwicklungslosigkeit eines jeden Einzelnen. II.) Bisher gibt es keine unabhängigen, ausserbiblischen Quellen über Jesus. Das biblische Weihnachtsgeschehen gilt als historisch nicht belegt, aber wenn dieses nicht gäbe, müsste es erfunden werden. III.) An Weihnachten wird die Geburt des Kindes gefeiert und es beginnt eine Entwicklungsinkubationszeit. Ostern ist das Fest der Auferstehung als Entwicklungsreifezeitpunkt (beginnendes Christen- tum nach dem Tode Christi). Pfingsten ist das Fest des " Geistes Gottes ", der in der Entwicklungsindividualisierung seinen (Gottes)-Ausdruck findet. IV.) Das Individualisierungsprinzip wird sakral begründet, weil jeder Einzelne vor Gott gestellt ist als " Entwicklungs-Individualisierungs-Lebensbringschuld der Entwicklungslosigkeit ". Nur die nichts gleich sind, sind Gott gleich ". Der Gottesbegriff wird religiös aus der per- sönlichen Situation des Einzelnen heraus entwickelnd gedeutet. Gott wirkt sich selbst, sucht nichts ausserhalb seiner selbst und durch- wirkt die Welt in dem Auseinandersetzungs-Entwicklungs-Prozess-Transzendierungs-Geschehen und deshalb ist Gott mir nahe. Durch mein gelebtes, geatmetes Leben bin ich Gott unmittelbar. Im selbst- wirkenden Entwicklungsprozess wird Gott erst Mensch, ohne Ent- wicklung nicht. Er muss Mensch werden, um sich selbst sein und selbst werden zu können und bekommt erst durch meine Entwicklung seinen individuellen " Lebens-Gesichts-Werdeausdruck " und seinen Namen. Gott braucht mich, dass er sich werden kann. Deshalb ist Gott mir näher, als ich (" mein Ego ") mir selber bin. V.) Kein Baustil ist so eng mit Weihnachten verknüpft wie die Gotik.. Weihnachten wird als ein typisch deutsches Fest betrachtet, weil " die Entwicklungsseele (Tiefenunruhe) " ein deutsches Charakterphä- nomen " ist wie das Weihnachtslied " Stille Nacht, Heilige Nacht ," wie Meister Eckhart, dem auch die (deutsche) Weihnachts-Besinnungs-Frömmigkeits-Sehnsucht nachgesagt wird und das Straßburger Münster.Die gotische Kathedrale ist der sichtbare Ausdruck des Christentums (ich muss sehen, bevor ich glaube) zum ewigen Lied "Stille Nacht, Heilige Nacht" als der hörbare Ausdruck von Weih- nachten (ich muss hören, um das Weihnachtsereignis zu begreifen ). VI.) Die deutsche Kunstgeschichte ist wieder und wieder zum Münster von Straßburg als das Hauptwerk der deutschen Gotik zurückgekehrt. Die übersteigerte Gotikverehrung hat in Deutschland Tradition, aber sie bleibt eine ureigene Leistung und kulturelle Schöpfung Frank- reichs.Es geht im Kern um die Wahrheit des christlichen Lebenssys- tems und den Genius der christlichen Religion in architektonischer, kunstge- schichtlicher Gestalt. Das Münster berührt die tiefsten Empfindungen der religiösen Seele, was die wertvollsten Momente im Leben des Menschen sind. VII.) Der grösste Vertreter der deutschen Mystik ist Meister Eckhart. Eckharts Aufenthalt in Straßburg, oft als sein " Straßburger Jahrzehnt " bezeichnet, soll von 1313/1314 bis 1322/1324 gedauert haben und hat auch im Straßburger Münster (Baubeginn 1176) gepredigt. Für Feinfühlige ist sein Geist überall noch spürbar und gegenwärtig was auch als Spekulation ausgelegt werden kann.
* Ich atme nicht, sondern werde geatmet. Durch mein " ich-werde-geatmetes Leben " bin ich Gott unmittelbar, weil Gott das Leben als Spiritualität (Spiritus=Atem) selbst ist, indem ich lebe.Ich bin in Gott und Gott ist in mir. Alles was noch nicht Gott geworden ist, somit noch unvollendete Entwicklung. Das Göttliche ist kein fertiger Zustand, sondern ständige Entwicklungsbewegung, Lebendigkeit, Kreativität,Irrtums-und Krisenerfahrung.Gott ist ein Werden, das sich nie erfüllt.Wo Entwicklung ist da ist auch Gott und wo Gott nicht ist, ist das Leben nicht in Ordnung (entwicklungskonform). Der Mensch ist nur und hat nur so viel Wert, wie viel er von Gott (entwickelt) hat, wie viel Lebenszeit Entwicklungszeit ist und Zeitloses in der Zeit und Wesenhaftes im Wesenlosen geschaffen wird.Nach Meister Eckhart ist deshalb Gott ist mir näher, als ich mir selber bin.Meister Eckhart sagt weiter,dass die Schöpfung der Welt nur das Ergebnis des Er- kenntnisprozesses in Gott mithin notwendig ist, da Gott nicht sein kann ohne sich in der Schöpfung zu erkennen.Gott ist das Absolute, Herr über Gesundheit, Krankheit, Leben und Tod. Ohne ihn ist alles Lebensspaltung und ohne seine "Seinsexistenz" bin ich eine Leiche, welche wieder in seine Zellchemie und mineralischen Bestandteile zerfällt. Der Evolutionsbiologe Friedrich Cramer drückt den gleichen Sachverhalt so aus. Für ihn liegt das Göttliche in der innewohnenden Intelligenz der Evolution.Er sieht in der Selbstorganisation eine Grundeigenschaft der Materie,die immer auch die Idee der Entfaltung aller Baupläne und Ausformungen in sich trägt. 16.Katholikentag.
I.) Der Katholikentag ist eine mehrtägige Zusammenkunft primär römisch-katholischer Christen des jeweiligen Landes in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in einem mehrjährigen Turnus stattfindet. Dieser kann in der in der evolutionären Nachfolge Christi als ein Entwicklungs-Reflexions-Pausen-Tag umgedeutet werden *. * Siehe auch " Die säkulare Nachfolge Christi ist immer etwas Eigenes " in Evolutionäre,säkulare Nachfolge Christi
welche keine wirkliche Aufbruchstimmung eines Neuanfangs und keinen "Wow-Effekt "auslösen, weil diese abstrakt aus- gedacht sind, nicht aus dem Leben kommen und der einzelne Mensch sich deshalb nicht mehr angesprochen fühlt. Wenn der Kirchentag vorbei ist, sind auch deren Themen vorbei zu diesseitigen Lebensmottos und Gedanken,welchen bei Reife keinen mehr gleichgültig lassen wie z.B.
Gesetzliche, staatliche Sonn-, Gedenk-, Feier- und Festtage. 17.Tag der Arbeit.
I.) Auch der 1. Mai als Tag der Arbeit und " Kampftag der Arbeiterbewegung " für sozialere und menschenwürdigere Arbeitsbedingungen wird zum Tag der Arbeit " als Kampf- tag der Entwicklungsbewegung für evolutionäre, menschen- würdigere Entwicklungsbedingungen, weil der Entwickler in der Gesellschaft zwar gewünscht wird, weil nur er die Gesell- schaft weiterbringt, aber faktisch durch die Anpassungskon- ventionen eine persönliche Entwicklung im Keim erstickt wird. Die Daseinsfrage und nicht die Individualisierungs- Sinnfrage steht im Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interesses * *Siehe auch Gesellschafts-und Entwicklungsmensch 18. Tag der deutschen Einheit. I.) Vom Gedenk- und Erinnerungstag " Tag der Deutschen Einheit " zu jeder Entwicklungstag ist ständige Lebensüber- einstimmungs- und Einheitsauseinandersetzung mit sich selbst. II.) Von der staatlichen und volksgeschichtlichen Einheit als Aufhebung der sichtbaren Teilung (Völkerfrieden) zum Tag der inneren Einheit und Verbundenheit als Aufhebung der unsichtbaren Teilung und eines Getrennt seins von anderen. III.)" Der Geist kennt kein Geschlecht, keine Hautfarbe, Nationalität, Kulturunterschiede, Volks- oder Glaubenszu- gehörigkeit, weil der " allumfassende Geist ", die Beziehung aller Teile zum Ganzen und zu seinen Teilen ist. Es sind sub- jektive, angeborene Persönlichkeits-Menschenrechte auf- grund des Mensch- und Daseins, die universell für jeden gelten und damit eine Allgemeingültigkeit besitzen. "Kein Weg zu Gott ist direkter als ein anderer". " Keine Religion ist die einzig wahre Religion ".“ Kein Volk ist das auserwählte Volk "." Kein Prophet ist der grösste Prophet. IV.) Die moderne Physik und Kosmologie haben das Bild vom Universum (lat. universus " gesamt ", von unus und versus " in eins gekehrt ") als ein unteilbares, dynamisches Ganzes unwiderruflich bewiesen. Sicher gilt dass die innere Welt ein einziges Bewusstsein darstellt und alles in der Welt mitein- ander verknüpft ist, das Grösste mit dem Kleinsten und das Allernächste mit dem Entferntesten. Alle Teile des Univer- sums stehen grundsätzlich in einer Wechselbeziehung zu- einander und jedes Ding, Natur und Tierwelt, jeder Prozess und jeder Bewusstseinsakt hängt mit anderen Dingen, der Natur,den Prozessen und Bewusstseinsakten zusammen in einer durchdachten und geordneten, schöpferischen Be- ziehung zum grössten, möglichen Ganzen, welches folglich nur ein Einziges sein. Die Erklärung der Verschränkung zeigt, wie die materielle Welt und die innere Welt durch den ständigen Informationsaustausch miteinander verbunden sind und nicht nur mit jedem Individuum, sondern auch mit jedem Punkt des Universums. Zwei verschränkte Objekte, obwohl Licht- jahre entfernt, trotz grosser, räumlicher Distanz sind miteinander verbunden und können Informa- tionen austauschen.Das zeigt doch deutlich, dass es eine geistige Welt neben der materiellen Welt losgelöst von Raum und Materie geben muss.Aus diesem Grunde ist jedes In- dividuum ein Teil des grossen Ganzen, mit dem grossen Ganzen verbunden, befindet sich in Übereinstimmung mit dem Ganzen, da auch die komplexen Vorgänge des Ent- wicklungs-Geist-Bewusstseins den geist-psychischen Plas- tizitäts-Gesetzmässigkeiten der Quantenphysik unterliegen und diese bleibt nach dem biologischen Tod weiter bestehen. Das Universum ist in allen Teilen eine eng zusammenhän- gende Welt mit unendlichen Verflechtungen und Wechsel- wirkungen (z.B. ohne den Mond wäre die Erde nicht bewohn- bar) und ein lebendiges Werdendes, sich fortlaufend ent- wickelndes, zeitloses Ganzes. 19.Volkstrauertag. I.) Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den so genannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen. II.) Von nach einem Kriege wurde nur auf die Sieger ge blickt und die gefallenen Soldaten wurden eingescharrt in die Grube des Vergessens, der Besiegten und kein Kreuz und * 1.) Aus einer Gedenkansprache bezüglich des 75. Jahrestages der Landung der Alliierten in der Normandie: " Die haben für unsere Lebensweise und unsere Zukunft gekämpft und sind gestorben. Wir haben unsere Freiheit unseren Vätern und Urgrossvätern zu verdanken, denen wir tief in der Schuld stehen ". 2.) Jeder kennt den verzweifelten Kampf gegen die Vergessenheit, wo z.B. in dem " Vietnam Veterans Memorial " in Washington mehr als 58 000 Namen gefallener und vermisster Soldaten eingraviert sind. 3.) Wenn die Menschheit weiter kommt, sind die Millionen von Totender vergangenen Kriege nicht umsonst gewesen und diese waren Martyrer. 4.) Die Toten sind unterbewertet und nicht umsonst gestorben. Die haben den Humusboden für die zukünftige Generation gelegt*. * Siehe auch Das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen 5.) Es ist möglich, dass die Weltgeschichte immer Blutzeugen braucht als Mahnung, um den jetzigen Generationen und der übrigen Welt das " nie wieder" bewusst zu machen. So betrachtet haben die Gräber 6.) " Was immer ein freier und unbefangener Geist souverän berührt, wird neu für eine in überlebten Vorstellungen befangene Welt. Kein Gedanke der Menschheit, wenn der über die Vernunft hinaus getrie- ben verliert auf die Dauer seine schöpferische Macht. Nie lässt sich die geborene Kraft einer Idee, eines Werkes auf Dauer verbergen und verschliessen. Deshalb ist der stärkste Mann ist immer der Mann ei- nes einzigen Gedankens. Denn alles was an Lebenstat-, Willens- und Glaubenskraft, an Intelligenz und Idealismus, Empathie, finanziellen Mitteln, an Nervenanspannung und Opferbereitschaft darin inves- tiert und aufgespeichert hat, entwickelt eine Eigendynamik und er- zeugt eine Wucht, der selten die Welt widersteht. Die Idee entspringt nicht aus dem intellektuellen Reich des Denkgeistes, sondern aus dem überintellektuellen schöpferischen und wirklich keitserschaf- fenden geistlichen Reich. Ein lebendiger Gedanke will nie bei einem einzigen sterblichen Menschen leben und vergehen. Er will Raum, Welt und Freiheit. Immer kommt darum bei jedem Denker die Stunde, dass seine Lebensidee von innen nach aussen drängt wie ein Kind aus dem Mutterleibe und wie eine Frucht aus der Schale"*. * In inhaltlicher Textanlehnung an Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. 20. Silvester(Altjahrestag). I.) Vom Silvester, wo die ganze Welt feiert und auf den Jahreswechsel wartet, dass sich das Datum ändert zu irgendwann feiern wir (ich) das Datum, an dem sich die Welt geändert hat (weil ich mich geändert habe)* . * Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir. Es ist der einzige Punkt ist, wo in der Welt wirklich etwas geschieht und deshalb bin ich " der Nabel der Welt ",und mache den Unterschied aus II.) Beim Bildungs-Kultur-Lernen wartet und feiert die ganze Welt an Silvester,dass sich das Datum verändert hat und es heisst " was wird sich im Neuen Jahr alles ändern (z.B. Umsatzsteuersätze, Regeln für Autofahrer, Auflagen für Banken etc.) und was wird mir das Neue Jahr bringen. Beim Entwicklungs-Kultur-Lernen heisst es, was muss ich ent- wicklungsmässig im Neuen Jahr lebensreifebedingt bei mir ändern, dass das Neue Jahr mir nur das Allerbeste bringt. Es geschieht zwar viel in der Welt und um uns herum, aber in Wahrheit geschieht alles nur in mir. III.) Von den grossen, guten Silvestervorsätzen am Jahres- ende (Illusion) zu den kleinen, unscheinbaren Verbesse- rungsvorsätzen eines jeden Tages und vielen Verbesserungs- fortschritten am Silvesterjahresende (Faktum). IV.) Von der Neujahrsansprache z.B. einer deutschen Bundes- kanzerlerin, welche wünscht, dass wir bspw. mehr solida- rische, internationale Verantwortung (z.B. Integration Flüchtlinge) als auch unseren Anteil am Strukturwandel der Wirtschaft übernehmen müssen, auch wenn es mehr Geld kostet zur Entwicklungs-Selbstverständlichkeit, dass wir mehr Verantwortung für unsere Entwicklung als Individua- tions-Bringschuld der Entwicklungslosigkeit übernehmen müssen allen Widrigkeiten, gesellschaftlichen und wirt- schaftlichen beruflichen Nachteilen zum Trotz.Es sind im- mer nur Einzelne, welche die Gesellschaft weiterbringen. Der Entwickler ist unersetzbar und weil das wertvollste Mitglied, " das Salz der Gesellschaft " und deshalb " systemrelevant ". Er ist es, der die Anderen durch " sein-anders-sein " weiter- bringt. Entwickler machen den Unterschied aus, weil es die Anderen schon gibt.Entwickler sind machtvolle Einzelgänger und bilden die zukünftige Elite der Gesellschaft. Die Zivili- sation rechtfertigt sich, wenn sie Einzelne hervor zu bringen vermag. Es kann nicht genug betont werden,aber im mensch- lichen Kultur-,Berufs-und Krisenleben ist der Starke, der Nichtangepasste. Nur die Menschen, welche etwas gewagt haben,haben den Menschen den Fortschritt gebracht.Immer waren es schöpferische,nicht angepasste Einzelmenschen, welche Ausserordentliches erreicht und Umwälzungen eingeleitet haben.Der Gradmesser für die Höhe einer Kultur des Volkes sind nicht das Bildungsniveau des Einzelnen, die Höhe des Sozialproduktes oder die Anzahl der Museen, son- dern die Anzahl der Entwicklungseinzelnen.Mit dem Ausster- ben des Einzelnen beginnt die Destabilisierung und der Zer- fall der Gesellschaft. Jeder kennt den Roman "Glasperlen- spiel" des Schriftstellers Hermann Hesse; "Eine Gesellschaft zerfiel, weil sie nicht wandlungsfähig war". V.) Von Silvester als letzter, besonderer Tag im Jahr, wo um Mitternacht das " Neue Jahr " mit einem Feuerwerk, Glocken- geläut, Sekt und diversen Silvesterbräuchen begrüsst wird VI.) Von dem persönlichen Silvester-Feuerwerk-Brauch zum Jahres- wechsel,welches immer mehr in Kritik geraten ist, weil die Mehrheit z.B. der Deutschen dieses aus schier sachlichen Gründen immer mehr ablehnt zu weil alles in der Welt dem ewigen Gesetz des Vergehens und Werdens unterliegt, macht das Silvesterfeuerwerk auch hier keine Ausnahme. VII.) Von Silvester des "alle Jahre wieder" traditions-ritual ver- haftet-sein zum Silvester auch wenn es ernüchternd klingt als ein normaler Tag, weil der nächste Tag auch nur die Fort- setzung des Silvestertages ist und im Neuen Jahr die alten Sorgen bleiben*. * Tradition ist faule Ruhe, substanzlose Erinnerung und stumpft ab. Wiederholung als Kreislauf und " alle Jahre wieder " ist ungeschicht- lich und entwicklungslos. Das Signum für Entwicklung ist die Spirale. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen worden, wie ein Zirkuspferd in der Manege immer im Kreise herum zu laufen. Alles unterliegt " dem VIII.) Jeder neue Tagesbeginn kann mit dem Jahresbeginn und jedes Tagesende mit dem Jahresende metaphorisch ver- glichen werden. Wenn jeder Tag ein guter Tag war, ergibt die Summe von 365 Tagen ein gutes, altes Jahr. Das Jahr 2022 z.B. war ein Superjahr, weil jeder Tag entwicklungsmässig min- destens mit der Schulnote drei bewertet wurde und die Wo- chendurchschnittsnote sogar immer zwischen zwei und drei lag.Wenn also jeder Tag mehr oder weniger ein Fortschritts- tag war, das Jahr 365 Tage hat, dann war es ein Superjahr und dieses Bewertungsspiel trifft dann auch für das Neue Jahr zu. 21.Neujahrstag.
I.) Von was wird sich im Neuen Jahrt alles ändern z.B.Um- satz steuersätze, Regeln für Autofahrer, Auflagen für Banken etc.) und was wird mir das Neue Jahr bringen zu was muss ich entwicklungsmässig im Neuen Jahr lebenserziehungs- druckmässig bedingt bei mir ändern, das Bessere und Höhere zu wollen, dass mir das Neue Jahr nur das Allerbeste bringt. II.) Von der passiven Erwartungshaltung " was wird mir das Neue Jahr Besseres und Schönes bringen " zu aktiven Entwicklungs-Individualierungs-Taten , welche mir jeden Tag Besseres und Schöneres bringen, sonst neues Jahr und alte Sorgen. III.) Von das Neue Jahr z.B. 2020 wird mit einem Feuerwerk willkommen geheissen und wieder ist ein Jahr vorbei und wie schnell die Zeit vergeht zum neuen Jahresbeginn, was auch nur ein Zeitpunkt " des Jetzt " ist und wir zu keinem nur ein Zeitpunkt " des Jetzt " ist und wir zu keinem anderen Zeit punkt leben als im Hier und Jetzt.Im Leben sind nur die Au- genblicke schön.Die Zukunft ist noch nicht, die Vergangen- heit war und ein anderer Zeitpunkt wie " das Jetzt " gibt es nicht. Das Jetzt ist zeitlos und es vergeht keine Zeit *. * I.) Eine andere Sichtweise des Zeitbegriffes erfolgte durch die moder-ne Relativitätstheorie. Wir sind nicht in Zeit und Raum, son- dern Zeit und Raum sind in uns. Der Raum " ist " und die Zeit " wird ". Die individuelle Entwicklung ist zeitlos und geschieht in der Zeit und die Zeit wird aufgehoben. Was sich entwickelt, unterliegt nicht mehr der Zeit. Wenn man auf die Uhr schaut, denkt man nicht an die Zeit, II.) Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existieren gleichermaßen nur an verschieden Orten in der Raumzeit. Es ist die Relativität der Gleichzeitigkeit und deshalb kein einheitliches universelles Jetzt gibt. Wie ist dieses zu verstehen? Vergangenheit ist verflossene Zeit, die Gegenwart ist das jetzt, hier und heute und die Zukunft ist nach unserem Verständnis offen. Die Zukunft als das Morgen ist nach Geschichte wird mit jeder gele- senen Seite neu ge schrieben.Mein Gehirn ist die Vorhersagema- schine,welches die Zukunft simu- liert.Die Tatsache,dass das Ende des Buches schon geschrieben ist, macht das Buch nicht weniger spannend und weniger neugierig auf das Ende. Auch wenn meine Zukunft schon Form und Gestalt hat und das Ergebnis unwiderbringlich feststeht stellt sich natürlich die Frage: Wozu und wo nach soll ich noch streben und Gläubige fragen sich, warum soll ich noch in die Kirche gehen? Ich kann wieso nichts mehr machen. Die Antwort darauf lautet schlicht und einfach. Auch wenn die Zukunft feststeht, weiß ich heute noch nicht, was sie mir bringt. Die einsteinische Relativitätstheorie hat sich bewährt, aber zeigt noch nicht die letzte Wahrheit auf. 22.Sonstige. > Vom Samstag, den 21.September 2013 als " Weltdankbar- * Eigentlich ist jeder Tag im Jahr national und international ein Ge- denk-und Erinnerungstag wie bspw.Tag des Baumes, Weltbevölke- rungstag, internationaler Frauentag, Murmeltiertag in den USA und Kanada, Resistenztag in Luxemburg, Weltkulturerbetag in Mexiko, Windmühlentag in den Niederlanden, Pi-Tag (Kreiszahl 3,14159 als mathematische Konstante, der 10. Januar ist der Blockflötentag, der 7.April wird dem Biber und der 25.April dem Weltpinguin gewidmet, der 20.Oktober ist der Weltosteoroposetag und am 23 Mai wird der Weltschildkrötentag gefeiert.Auch lassen sich diese Tage ent- wicklungsinterpretativ neu deuten. Persönliche und sonstige Feier- und Festtage. 23.Geburtstag.
I.) Auch wird jedes Jahr Geburtstag als der Jahrestag der tatsächlichen Geburt gefeiert. Aus quantenphysikalischer Sichtweise gibt es kein Sterben im traditionellen Sinne, weil alles als Übergang in eine Parallel-Lebenswelt gese- hen wird. Was nicht sterben kann, kann auch nicht gebo- ren werden und wenn es keinen Geburtstag gibt, gibt es auch keinen Anlass zum Feiern. Sterben kann nur das Belebte, aber nicht das Leben selbst. Deshalb kann der Geburtstag, auch wenn gewöhnungsbedürftig als Leben aus dem Zeitlosen betrach- tet werden, unterbrochen nur durch den Tod, der aber auch nur ein Bewusstseinswandel der Daseinsform als Metaphor- mose ist und deshalb nicht gibt.Siehe Textfortsetzung in evolutionäre Altjugend*. * Siehe auch "das Leben ist unsterblich und nicht tot zu kriegen" in https://entwicklungschristentum.de/Das-Leben-ist-unsterblich II.) Wer im Jetzt lebt wird nicht alt und den interessiert auch kein Alter und Geburtstag. Entwicklung findet nur im jetzt statt und jetzt ist immer. Wir leben zu keinem anderen Zeit- punkt wie im jetzt. Das Jetzt als Tätigkeitsaugenblick ", dass alle Ewigkeit beinhaltet, das Zeitgeistige zum Zeitlosen trans- zendiert und nur hier Lebensübersteigendes geschaffen wird. Zeitlos bedeutet, dass die Zeit sich nicht verändert und die Zeit durch ihn hindurchgeht Wer im Zeitlosen lebt, macht keine grossen Zeitpläne mehr, verspürt keinen Zeitdruck, hat immer Zeit, weil er alle Zeit der Welt hat. 24. Fasching/Karneval/Fastnacht. > Es wird zu einem Kalender festgelegten Termin gefeiert und spätestens am Aschermittwoch ist alles mit Katerstimmung wieder vorbei. Es ist der allgemeine Lebensrhythmus, dass nach der Entspannung (Fasching) die Anspannung (Bußezeit)-folgen muss. " Wer nicht feiern kann, kann auch nicht medi- tieren ". An Fasching tragen viele Narren ein Maske, während es beim Philologen Friedrich Nietzsche heisst, dass jedes Ge- nie eine Maske hat *. * 1.) Fasching ist auch nur ein sinnliches Zweckmittel, welches nur für einen bestimmten Lebensabschnitt gilt und auf eine höhere Entwick-lungsstufe transzendiert werden muss auch wenn die " eingefleisch- ten Fasnachter" nur darüber mit dem Kopf schütteln. 2.) Vielleicht muss der Mensch während einer Pandemie-Zeit meta- phorisch verstanden mit einer" Schutzmaske " als Fremdkörper herumlaufen, weil wir uns fremd und noch nicht selbst geworden sind. Auslese von Spruchweisheiten und Zeitzitaten allgemein und religiös.
* Gabrielle ‚Coco‘ Chanel (1183-1971)war eine international bekannte französische Modedesignerin und Unternehmerin. II.) Liegt nicht der Sinn des Lebens darin am Abend ein besserer Mensch zu sein als am Morgen, indem ich die geschenkte Zeit dafür nutze. III.) " Von der Zeit nehmen wir nur Notiz, wenn sie vorbei ist "*. * Lothar Schmidt, deutscher Politologe. IV.) " Es ist gut, wenn die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht, sondern als etwas, das uns vollendet "*. * Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry (1900-1944) war ein französischer Schriftsteller und Pilot. V.) Die Zeit ist eine Uhr ohne Uhrzeiger. Die Zeit kommt von oben und fliesst nach unten, kommt aus der Zukunft und fliesst in die Vergangenheit. VI.) " Zeit ist überhaupt nicht kostbar, denn sie ist eine Illusion. Was dir so kostbar erscheint, ist nicht die Zeit, sondern der einzige Punkt, der ausserhalb der Zeit liegt: " das Jetzt ". Das allerdings ist kostbar. Je mehr du dich auf die Zeit konzentrierst, auf Vergangenheit und Zukunft, desto mehr verpasst du das Jetzt, das Kostbarste, was es gibt " * * Eckhart Tolle (1948) ist ein spiritueller Lehrer und Bestsellerautor spiritueller Bücher. VII.) " Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen " *. * Igor Strawinsky (1881-1972)war ein russischer Komponist und Diri- gent mit französischer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. VIII.) " Die unglückliche Zeit wird genutzt, nicht die glückliche Zeit ". IX.) Alles Zeitgeistige ist vergänglich, ohne Transzendenz d.h., ohne kulturelle Substanz. X.) Es kommt nur darauf an, wie viel Wahrheit in der Zeit entwickelt wurde. XI.) Ohne den letzten Moment würde niemand etwas erledigen. XII.) Die beste Helferin ist die Zeit. XIII.) Alles hat seine Zeit, nur die persönliche Entwicklung nicht. XIV.) Ich habe eine teure Uhr sagt der eine und ich habe Zeit sagt der andere. XV.) Der Mensch sagt, die Zeit vergeht und die Zeit sagt, der Mensch vergeht. XVI.) " Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann " *. * Marie Freifrau Ebner von Eschenbach (1830-1916) war eine mährisch-österreichische Schriftstellerin. XVII.) Es gibt Menschen, die man mit der Zeit vergisst. Es gibt aber auch Menschen, mit denen man die Zeit vergisst. XVIII.) " Gewöhnliche Menschen denken nur daran, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht sie zu nützen " *. * Arthur Schopenhauer (1788 - 1860) war ein deutscher Philosoph, Autor
XIX.) " Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt:" Heute-Hier-Jetzt " *. * Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1819-1910) war ein russischer Schriftsteller. XX.) " Denkt ans fünfte Gebot: schlagt eure Zeit nicht tot " ! * Emil Erich Kästner (1899-1974) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Verfasser von Texten für das Kabarett. XXI.) " Wenn die Zeit ist wie die Ewigkeit und die Ewigkeit wie die Zeit, der ist befreit von allem Streit ". XXII.) " Die Zeit welche wir uns nehmen ist die Zeit, welche uns etwas gibt ". * Erich Fried, Lyriker. XXIII.) " Ich habe beim Aufstehen so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreicht, sie aufzuschreiben "*. * Gottfried Wilhelm Leipnitz, Philosoph. XXIV.) " Schöpferisches schaffen schafft die Zeit ab "*. * Manfred Hinrich, Autor. XXV.) Der französische Schriftsteller Chateaubriand versteht das Leben nicht in bloßer Abfolge von Ereignissen, sondern lässt im Augenblicklichen ganze Welten entstehen. XXVI.) Zeit ist auch nicht mehr das, was sie einmal war *. * Albert Einstein, Physiker. XXVII.) " Abenteuer warten um jede Ecke und "Zack" sind sie da "*. * Cornelia Funke, Autorin. XXVIII.) Indes bei Johann Wolfgang Goethe zu jeder Stunde der letzte Augenblick der Reichste ist. XXIX.) " Nie geht ein Atemzug seelischer Substanz bei ihm verloren"*. * Dostojewski-Die Tragödie seines Lebens.Eine Biografie von Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller. XXX.) " Wer der Schnellste sein will, muss sich viel Zeit nehmen, es zu werden "* * Bernhard von Mutius deutscher Autor, Sozialwissenschaftler 1949. XXXI.) Ich bin unwissend, wo mein Weg hinführt, trotzdem gebe ich jeden Tag mein Bestes. XXXII.) Aus der Altersforschung wissen wir auch, das tägliche " in die Stille gehen " als Selbst-Reflexions-Tages-Auszeit lebensverlängernd wirkt (Meditations-Entspannungseffekt). XXXIII.) Der Sinn des Lebens ist dem jetzt und hier einen Sinn verleihen. Wenn es auf " das Jetzt und Hier " ankommt, ist diese kein hochfliegendes, weltfremdes Ideal mehr und ein abtriften ins Nirwana.
I.) Für Gott vergeht keine Zeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fallen zusammen und sind eins. Er hat mit der Welt zugleich die Zeit erschaffen und Gott ist nicht der Zeit unterworfen. Deshalb ist Gott nur ein Gott der Gegenwart. II.) Entwicklung findet im jetzt statt d.h., wo Gott im Augenblick zu finden ist. III.) " Darauf setze all dein Bemühen, dass dir Gott gross werde und dass all dein Streben auf Fleiss zu jeder Zeit ihm zugewandt sein in allem deinen Tun und Lassen ". IV.)" Sei bereit jeden Morgen ein Anfang zu sein "*. * I.)+II.)+III.)+IV.) Meister Eckhart. V.) Wenn der Mensch einmal Rechenschaft abgeben muss, wird er nur gefragt, ob er sich entwicklungstreu gewesen ist und die geschenkte Lebenszeit genutzt hat. Dieses dem Leben Abgerungene ist das Einzige über den Tod hinaus Bleibende*. *1.) Am "grossen Gerichtstag" des Todes (Totengericht) bin ich nur als Einzelner und nicht eine Glaubensgemeinschaft vor Gott gestellt ist,weil nur in der Anerkennung der eigenen Individualisierung-Lebens-Bringschuld das einzige Eigentum ist,was den Einzelnen begründet ("Karmakonto"),was ausserhalb der gesellschaftlichen und demokratischen Sanktionen liegt. Dein Gott ist persönlich und auch nicht ein Gott einer anderen Religionen.Der Rechenschaftsbe- richt als Lebensrückblick ist fern von jeder Schuldzuweisung einer Straf- würdigkeit und jeder Einzelnen nimmt tief emphatisch selbst wahr,was er anderen angetan hat. Dass ich einmal getauft worden und jeden Sonntag in die Kirche gegangen bin sind bedeutungslos*. * Von wenn man regelmässig in die Kirche geht und glaubt ein guter Christ zu sein zu dieses wird genauso als ein Irrtum angesehen,wenn man in die Garage geht und glaubt ein Auto zu sein" * Verfasser unbekannt.
tung d.h., ob er sich treu und entwicklungsehrlich als Wahrheitsliebe geblieben ist, das Bessere und Höhere im Hier und jetzt gewollt,was er für an- dere getan hat oder hätte tun können als Lebensprüfung, Lebenssinnaufgabe und geschenkte Lebensdankbarkeit.Nur die vorherrschenden zeitgeistigen Weltwerte alleine lässt Gott nicht gelten. Die Kernfrage ist immer die nach der Entwicklungs-Individua- lisierungs-Bringschuld, ob wir uns selbst gewesen waren, was ich aus meinem Leben transzendierend gemacht d.h.,ob ich immer mehr meinen inneren Frieden im Unfrieden meiner Alltagswelt als Un- sterblichkeitslernen gesucht habe. Nach Meister Eckhart lohnt Gott nicht nach der Größe und Vielzahl der Werke, sondern nur, ob sie in Gott und als Gottes- wille vollbracht worden sind. VI.) Wenn ein Mensch jetzt gut ist (seinen Frieden hat), ist er so gut,als wenn er nie schlecht gewesen wäre, weil Gott ein Gott der Gegenwart ist. VII.) " Was der Zeit unterworfen ist, das brauchst du, was ewig ist, danach strebe du "*. * Thomas von Kempen, Augustinermönch. VIII.) Nicht die Zeit bis zum Ziel ist wichtig, sondern dass jeder Entwicklungs-Wege-Tag zum Ziel genützt wird und der Lebenserfolg wird nur eine Folge davon sein*. * Christlich interpretiert kann, wer seinen Individualisierungs-Entwicklungs-Lebensweg beschreitet dieses als evolutionaere, säkulare Nachfolge Christi betrachtet werden. IX.) " Gott hat die Zeit erschaffen, damit nicht alles auf einmal passiert " *. * Klaus Klages, deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalender- verleger X.) Vor Gott gibt es keine Entschuldigungen,was ich mit dem Geschenk des Lebens getan und nicht getan habe und warum ich nicht ein Einzelner geworden bin. Es ist in Anlehnung an den Kirchenlehrer Alphons von Liguori, der in der Kirchengeschichte wohl einmaliges Gelübde abgelegt, niemals nur eine Minute des Lebens zu vergeuden zum Ent- wicklungsziel, jede Zeit als Entwicklungszeit anzusehen,weil nur die Entwicklungszeit den Menschen rechtfertigt, und je- der Tag, der kein Entwicklungstag,ein ungenutzter, verlore- ner Tag ist. |
![]() |
Die an dieser Stelle vorgesehenen Inhalte können aufgrund Ihrer aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt werden.
Diese Webseite bietet möglicherweise Inhalte oder Funktionalitäten an, die von Drittanbietern eigenverantwortlich zur Verfügung gestellt werden. Diese Drittanbieter können eigene Cookies setzen, z.B. um die Nutzeraktivität zu verfolgen oder ihre Angebote zu personalisieren und zu optimieren.
Diese Webseite verwendet Cookies, um Besuchern ein optimales Nutzererlebnis zu bieten. Bestimmte Inhalte von Drittanbietern werden nur angezeigt, wenn die entsprechende Option aktiviert ist. Die Datenverarbeitung kann dann auch in einem Drittland erfolgen. Weitere Informationen hierzu in der Datenschutzerklärung.
